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  • Wintersonnwende und Vermischtes

    Wintersonnwende und Vermischtes

    In 29 Tagen ist Wintersonnwende. Dann geht die Anzahl der hellen Stunden täglich wieder aufwärts. Man hat gerade versucht herauszufinden, warum die Menschen in der dunklen Jahreszeit rund eine Stunde Schlaf mehr benötigen. Es ist aber nichts dabei rausgekommen. Wobei die genannte eine Stunde sicher nur die statistische Mitte ist. Also ist der Mehrbedarf an Schlaf völlig normal, warum auch immer. Selbst meine Katze schläft mehr und tapert ansonsten recht unmotiviert durch die Gegend.

    Ich war die Woche wieder ein paar Stunden in Sachen Kinderhüten unterwegs. Bei unserem letzten Ausflug hat der junge Mann ständig „ es steht ein Pferd auf´m Flur“ geträllert. Diesmal hat er dauernd darum gebeten, von mir gekitzelt zu werden. Ich habe es als Kind gehaßt gekitzelt zu werden, weil niemand aufgehört hat, wenn ich Stopp gesagt habe. Ich dachte mehrfach ich ersticke und das war dann doch eher wie Folter als lustig.
    Wir haben wieder ein paar lustige und schöne Stunden miteinander verbracht. Wir haben gezählt, Farben benannt, Busse und Züge identifiziert und eben viel Spass gehabt. Bei unseren Treffen schenkt mir der Lütte immer irgendetwas. Vom Straßenrand gepflückte „Blumen“, Laub, Stöcke . . . etc. Alles eßbare in seinem Rucksack , teilt er mit mir. Das halte ich bei einem Kind mit drei Geschwistern, doch für beachtlich.

    Ich bin noch immer fassungslos was dieser alte verwandte Zausel da zusammengetextet hat. Ich habe mir den Fetzen natürlich nicht gekauft. Aber man kann fast alles im Netz lesen. Eigentlich gehöre ich überhaupt nicht zu seiner Kernfamilie und ich verstehe nicht, warum ich in seinen Memoiren gleich mehrfach vorkomme.
    Er nennt wirklich alle darin vorkommenden Menschen beim vollen Namen, teilweise sogar mit Adresse. Es stehen Dinge darin, da bin ich sehr verwundert, dass ansonsten keiner von der Familie etwas unternommen hat. Er erzählt z. B. von einer Enkelin die abgetrieben hat . . . mit Namen. Er erzählt von einer seiner Töchter wie sie ihr Kind vernachlässigt hätte . . . ebenfalls mit allen Namen.
    Den Wahrheitsgehalt seines Gelabers halte ich nicht für hoch, wenn ich mal so davon ausgehe was er über mich von sich gibt. Aber völlig egal ob wahr oder unwahr, ohne Einwilligung darf er das in dieser Form nicht veröffentlichen. Der Verlag der das herausgebracht hat, kann/wird damit erhebliche juristischen Probleme bekommen. Wobei ich dem alten Zausel inzwischen auch gefälschte Einwilligungen zutraue. Es wird krachen und ich bin sehr gespannt wie sich das entwickelt. Mit den „Informanten“ der mich betreffenden Aussagen, habe ich bereits vor 15 Jahren den Kontakt abgebrochen und man hat mir jetzt nochmal, in aller Deutlichkeit, klar gemacht, dass dies der einzig richtige Weg war. Mit der Mail von neulich hat man sich vollständig unglaubwürdig gemacht. Wenn ich so wie der in dem Fetzen dargestellte Mensch wäre, wären die ganz schön bescheuert, auch noch ständig an mich zu denken. Mich nach außen dermassen übel darstellen, Lügen verbreiten und mir dann ein schlechtes Gewissen machen wollen, ist krank.
    Ich habe in meinem Blog nie Namen genannt. Ich habe darauf geachtet, keine Persönlichkeitsrechte zu verletzen. Das ist Gesetz und daran haben sich auch alte Zausel zu halten.

    Ende 2009, Anfang 2010 war ich plötzlich voll mit Metastasen. Eigentlich waren die schon länger da, nur hat sie keiner beachtet.
    Für mich beginnt nun das fünfte Jahr im unheilbaren Stadium. Dafür dass man mir etwa 18 Monate Lebenszeit zugesprochen hatte, bin ich doch recht lebendig. Ich habe die damals von der Tumorkonferenz vorgeschlagene Chemo abgelehnt und mir Xeloda ausgesucht. Ich habe ein paar Entscheidungen getroffen, die nicht jeder nachvollziehen konnte. Ich habe eine Diagnose gestellt, die mir das Leben gerettet hat. Es gab jede Menge zusätzlicher Erkrankungen und Komplikationen. Es gab Zeiten, da habe ich mich bereits von vielem verabschiedet. Es gab Todesfälle die mich ziemlich gebeutelt haben.
    Aber:
    Ich habe noch immer eine gute Lebensqualität und die Einschränkungen sind gut zu verkraften.
    Ich habe einen stabilen Freundeskreis und Menschen auf die ich mich verlassen kann. Dass Menschen kommen und gehen ist normal, auch wenn man gesund ist. Ich habe eine sinnvolle Beschäftigung gefunden, mit der ich auch noch jemandem so ein bisschen helfe. Ich bin weiterhin immer mal auf Partys und Veranstaltungen unterwegs.
    In meiner Wohnung und meinem Garten fühle ich mich wohl. Ich lerne immer wieder neue, tolle und spannende Menschen kennen.

    In wenigen Wochen ist mein nächstes Screening. Da wird sich zeigen, ob mein Zustand weiter stabil ist. Wobei das immer nur eine Momentaufnahme ist, die sich sehr plötzlich ändern kann. Je länger dieser Stillstand anhält, umso unheimlicher ist es für mich.

    Trotz aller Unsicherheiten habe ich für das Frühjahr eine Reise geplant auf die ich mich sehr, sehr freue. Eine Stadt, die ich eigentlich seit Jahrzehnten schon mal gerne besuchen wollte werde ich nun endlich sehen können. Das auch noch in super netter Begleitung und durch ganz liebe Unterstützung bei der Organisation.

    Eines meiner juristischen Probleme neigt sich dem Ende zu. Wenn alles einigermassen glatt läuft, kann ich mir dann noch einen ganz großen Wunsch erfüllen (und vielleicht ein paar Kleine).
    Es sieht so aus, als würde diese Sache in meinem Sinn beendet. Ich werde da vermutlich noch zu einem Gerichtstermin reisen müssen, aber das war eigentlich klar. Die Dinge die das Gericht zur Zeit anfordert, lassen vermuten, dass die Sache so zuende geht, wie ich das mir erwünscht habe.
    Ich war wochenlang an einen Rollstuhl gefesselt, war monatelang sehr eingeschränkt, lag im Krankenhaus, wurde mehrfach aufgeschnibbelt, hatte Schmerzen, war auf umfangreiche Hilfe und Unterstützung angwiesen und das hatte alles rein gar nichts mit dem Krebs zu tun . . . mal sehen wie so etwas entschädigt wird.
    Ich rechne in den nächsten drei, vier Monaten mit einem entsprechenden Termin. Noch habe ich keinen Grund zeitlich Druck zu machen.

    Dann geht jetzt wieder die Zeit los, in der ich nicht gerne in der Stadt unterwegs bin. Ich fühle mich zu Weihnachten genötigt. Überall schallen diese (gruseligen) Lieder, alles ist geschmückt, es gibt völlig andere Angebote in allen Geschäften, einschl. der Lebensmittelanbieter . . . ich fühle mich sehr bedrängt von dem ganzen Gedöns. Ich habe mit diesen Feiertagen nichts am Hut und keine Möglichkeit dem aus dem Weg zu gehen.
    Ich habe keine schönen (Kindheits-)Erinnerungen, im Gegenteil. Ich mußte mich immer freuen und wurde aufgefordet das auch deutlich zu zeigen, da meine eigene, natürliche Freude, offensichtlich nicht ausreichend war. Immer war Stress, weil Großeltern dabei waren und meine Mutter dadurch unter Strom stand. Immer gab es Zoff und die Stimmung war mehr als angespannt. Der Gerechtigkeitswahn meiner Eltern war mehr als nervig und dann noch diese „freu Dich“ Aufforderdungen - schön ist anders.
    Außerdem habe ich mit Kirche auch sonst nichts zu tun, also warum sollte ich ausgerechnet an Weihnachten ein Fest feiern. In meinem Freundeskreis wissen das alle und da läßt man mich mit Weihnachtsgedöns in Ruhe. Klar mache ich das eine oder andere kleine Geschenk, aber das hat nichts mit den Feiertagen zu tun, wird auf keinen Fall in Weihnachtspapier verpackt und das mache ich das ganze Jahr über.

  • Männliches Weicheiertum

    Männliches Weicheiertum

    Es gab einmal einen Großvater. Dieser Großvater war sehr sensibel und jammerlappig. Er stand erheblich unter der Fuchtel seiner Ehefrau. Die Beiden hatten zwei Söhne, ebenfalls sehr sensibel und jammerlappig. Diese Söhne wollten aber auf keinen Fall solche Weicheier sein, sich das zumindest nicht anmerken lassen.
    Einer der beiden Söhne hat sich deshalb entschieden, lieber sarkastisch, ironsich und sehr arrogant zu wirken. Mit ein wenig Alkohohl im Blut, was bei Familienfeiern mal passieren konnte, kam auch sein Weicheitum deutlich nach außen.
    Allerdings waren der Sarkasmus und die Ironie für sein Umfeld mehr als unangenehm. Dieser Sohn heiratete und bekam zwei Kinder. Einen Jungen und ein Mädchen. Auch dieser Enkel war von Geburt an ein Weichei, eine Heulsuse und ein Jammerlappen.

    Dieser Enkel allerdings trägt sein Weichei-Sein wie ein Schutzschild vor sich her. Nach dem Motto, seht her wie jammerlappig ich bin und nehmt mal alle schön Rücksicht auf mich.

    Dann gab es auch irgendwann noch einen männlichen Urenkel. Auch hier hat das Jammerlappen-Gen seine volle Wirkung entfaltet. Vieles was ihm, nach seiner Ansicht im Leben „angetan“ wurde, wird jedem sofort präsentiert und sich im darauffolgenden Mitleid gesuhlt. Eine gewisse Rücksichtnahme wird natürlich auch erwartet.

    Wie Kinder mit derart selbstverleumderischen Menschen aufwachsen, kann man sich ausmalen.

    Die Frauen in dieser Sippe sind sehr unterschiedlich. Eine hat sich von ihrem Jammerlappen komplett abhängig gemacht. Sie hat, mangels eigener Interessen und Möglichkeiten, die berufliche Karriere ihres Mannes forciert. Sie ist sehr oberflächlich und nur nach außen orientiert. Hier zählt nur, was Andere denken. Da ist so ein Weichei-Ehemann gut zu ertragen. Nur Schein, kein Sein.

    Eine weitere Frau dieser Sippe macht es so wie die Frau des Großvaters zu Beginn dieses Märchens: sie kommandiert Ihren Mann und bestimmt ihn. Eine komplette Wiederholung der Geschichte.

    Es gibt noch mehr Personen in dieser Märchen- Sippe, aber entweder weiß ich dazu nichts, oder sie spielen keine Rolle.

    Mit Weichei und sensibel ist nicht das natürliche Mit- und Empfindungsvermögen eines Menschen gemeint.

    Jeder Mensch hat Schwächen. Aber irgendwann sollte man sich darüber klar sein und dazu stehen. Jeder Mensch kann an sich arbeiten, sich ändern. Sich in seinem Sein verleugnen und etwas anderes darstellen wollen, funktioniert nicht. Da kommen dann eben z. B. solche eigentlich leicht durchschaubaren, nervigen, verkappten, jammerlappigen Weicheier raus.

    Naja und die dazu gehörigen Frauen, sind dann auch immer der gleiche Typ Frau. Entweder sind sie so oberflächlich und ignorant, dass so ein Mann genau paßt, oder sie sind dominant und rechthaberisch, dass sie einen solchen einem Mann geradezu suchen.
    Oder sie suchen schnellen Fußes das Weite. . . . .

  • Onkologentermin

    Onkologentermin

    Nach kanpp sechs Monaten war ich mal wieder in der onkologischen Praxis. Auch der zweite Termin mit dem neuen Arzt, war gut. Ich fühle mich jetzt endlich mal wirklich gut aufgehoben und beraten. Wir liegen auf einer Wellenlänge. Wir sind uns einig, dass Entscheidungen bei mir liegen und er der Berater ist. Er ist der gleichen Meinung wie ich: Mein Leben – meine Entscheidungen. Er hat lange mit Aidskranken gearbeitet und daher ist ihm auch meine nun doch schon überdurchschnittlich langanhaltende „Schleudersitzposition“ nicht unbekannt. Ich kann ganz offen mit ihm über alles sprechen. Endlich ein Arzt von dem ich mir die Begleitung bis zum Schluß vorstellen kann.
    Das ist eine große Erleichterung.
    Er hat Verständnis dafür, dass ich nur sehr selten in die Praxis tippel und mir auch nur selten irgendwelche Werte abnehmen lasse. So lange alles so bleibt wie es jetzt ist, ist das alles ok.

    Termin für das nächste Staging, Anfang Dezember, ist auch gemacht. Wenn es keine neuen Erkenntnisse gibt, gibt es auch keinen Grund für einen Onkologentermin. Auch hier waren wir uns einig.
    Jetzt bleibt abzuwarten, was das Screening zeigt. Gefühlt ist weiterhin Stillstand. Aber leider kann man sich auf solche Gefühle nicht wirklich verlassen und nur das was da dann schwarz auf weiß zu sehen ist, ist ausschlaggebend.

    An meiner Katze merke ich die ersten Anzeichen von Winter. Sie ist wesentlich weniger draussen unterwegs und zeigt viel mehr Interesse an Spielen und Kuscheln.
    Alle Besucher sind sich einig, sie hat sich erheblich verändert. Sie ist wesentlich zutraulicher und offener geworden. Lustigt ist, dass die alte Katzenlady doch immer mal wieder, wie ein ganz junges Ding, ihren Schwanz jagt. Mäuse gibt es auch immer noch, aber zum Glück nicht mehr so häufig. Seit ich ein Futter gefunden habe, das Mylady mag, haben die Mausmitbringsel deutlich abgenommen.

    Die beiden Todesfälle habe ich noch nicht wirklich verarbeitet. Da kommen doch auch Gedanken zur eigenen Situation immer wieder hoch, Gedanken über Gerechtigkeit und Überleben, . . . nicht schön.

    Dieses Jahr habe ich keine Chance mit einzuigeln und den Winter vorbeiziehen zu lassen. Viele schöne Termine, tolle Treffen mit klasse Menschen, natürlich der ewig währende Papierkrieg, meine Bastel- und Wohnungs-veränderungsarbeiten, diverse juristische Vorgänge . . . . keine Zeit für Winterschlaf. Aber das ist völlig in Ordnung so wie es ist.

  • Auf und Ab

    Auf und Ab

    Auf und Ab geht es mit meinen Gefühlen und Gedanken.

    Wieder ist eine junge Brustkrebsbetroffene gestorben. Sie wurde keine 30 Jahre alt. Ich kannte sie nicht persönlich, nur virtuell, aber das ändert nichts. Es trifft mich, macht mich traurig. Führt mir schon wieder die Zerbrechlichkeit meiner eigenen Situation vor Augen. Macht es mir schwer, mit meiner eigenen Situation umzugehen, eine Einstellung dazu zu finden.
    Zwei junge Fraunen sind in kurzer Zeit an dieser unkalkulierbaren Misterkrankung gestorben. Ich habe ein paar Tage gebraucht um das sacken zu lassen. Worte fallen mir eigentlich keine dazu ein. Die Zurückgebliebenen haben jetzt eine schwere Zeit vor sich. Ich wünsche all denen viel Kraft.

    Ich hatte wieder eine Woche lieben Besuch. Wir hatten eine tolle, lebhafte und bereichernde Zeit zusammen. Das Wetter hat mitgespielt und wir konnten viel unternehmen. Wenn man sich nur zwei Mal im Jahr sieht, hat man einfach sehr viel zu besprechen und wir geniessen das. Diese Woche war einfach nur klasse.

    Meine vorhergehende Ehrenamtfamilie hat sich gemeldet, und mich gefragt, ob ich ein Mal die Woche den Dreijährigen bespassen mag. Da dies nun außerhalb der Ehrenamtorganisation stattfindet, habe ich die Familie über meine Situation aufgeklärt. Sie haben glücklicherweise kein Problem damit und ich werde das bis Ende des Jahres sehr gerne übernehmen. Den Lütten hatte ich vorletzte Woche schon mal einen Nachmittag. Ich habe ihn in der Kita abgeholt und er fing an zu hüpfen und zu juchzen als er mich gesehen hat. Es war einfach nur schön das zu sehen. Wir hatten wieder eine lustige und ausgesprochen kurzweilige Zeit zusammen. Ich lasse mir jedes Mal ein neues, für ihn spannendes Ziel einfallen. Meine Stadt bietet da sehr viele Optionen.
    So werde ich bis Ende des Jahres jetzt jede Woche zwei Mal mit Kindern und Babys verbringen. Das tut mir gut und hilft den Eltern. Ich freue mich. Gefühlsmässig bin ich noch nicht bei der "Oma" angekommen, aber ich komme mit der Rolle gut klar. Man fühlt sich ja sein ganzes Leben nie wirklich dem tatsächlichen Alter entsprechend. Jetzt bin ich also immer mal "Oma".

    Alle juristichen Dinge sind im Fluß. Ich muß mich nur noch sehr punktuell damit befassen und sehe an den entsprechenden Schreiben, dass es in die richtige Richtung geht. Klar wird bei den medizinischen Angelegenheiten teilweise einfach nur auf Zeit gespielt, aber noch kann ich da mithalten. Ich hoffe, die Gerichte, in deren Hand das alles liegt, werden diese blöde Zeitschinderei auf meine Kosten, irgendwann durchschauen und handeln. Eine der Angelegenheiten steht kurz vor dem Ende und ich bin sehr zuversichtlich.
    Dieser Familiemist geht den gleichen Weg. Wenn die Einzelheiten nicht ausgesprochen menschenverachtend wären und reale Straftaten darstellen würden, könnte man darüber lachen. Eigentlich ist es Comic was Die veranstalten und man kann da überhaupt niemanden mehr ernst nehmen. Die haben sich allesamt, selbst derart bescheuert positioniert, dass die Konsequenzen vollkommen logisch sind. In meinem Leben gibt es so viele schöne Dinge, dass ich diesen Ärger ganz entspannt in andere Hände geben konnte. Die neulich erhaltene Mail hat mir das noch mal vereinfacht und deutlich gemacht. Ich hatte ja mal darüber nachgedacht, jetzt hier auch über „Familie“ zu schreiben. Aber es gibt wirklich wichtigere Menschen für mich und ich werde da keinerlei Kapazitäten verschleudern. Wenn Die nichts anderes zu tun haben, ist das deren Problem und ich lasse mich da nicht reinziehen. Ich lasse mir von denen nicht eine einzige Minute stehlen. Mir wurde lediglich nochmal überdeutlich demonstriert, warum ich vor vielen Jahren alle Brücken abgebrochen habe.

    Dann habe ich diese Woche jemanden besucht, den ich ein paar Jahre nicht mehr gesehen habe. Wir leben in entgegengesetzten Stadtteilen und haben völlig unterschiedliche Lebenskreise. Aber dieses Treffen war einfach nur Klasse. Wir haben uns auch intensiv über meine spezielle Situation unterhalten. Wir haben über Sterben und Tod gesprochen. Auf eine erfrischend offene und normale Weise. Es war klasse mit einem nichtbetroffenen Menschen derart offen sprechen zu können und so gar keine blöden Bemerkungen zu bekommen. Im Gegenteil, es kamen wirklich beeindruckende Gedankengänge. Eigentlich hatte ich nur eine ganz kurze Stippvisite eingeplant und am Ende sind Stunden daraus geworden. Für mich sehr bereichernde Stunden.

    Es ist hier jetzt zwar so langsam ein wenig Winter und die Tage sind viel zu kurz und zu dunkel, aber das Wetter ist noch immer akzeptabel. Ich bin viel unterwegs und treffe klasse Menschen.
    Meine Schleudersitzposition ist mir sehr bewußt. Ich habe schon vor ein paar Jahren mit allem abgeschlossen und was ich jetzt erlebe, ist alles Zugabe. Jeder Tag, jede Begegnung ist ein Geschenk. Ich darf und will mir von den negativen Dingen und Personen keine Minute stehlen lassen und ich schaffe das auch weitgehend. Ich versuche nicht mit Scheuklappen und nur auf meine Situation fokussiert zu leben, aber es gibt Dinge und Personen, mit denen will ich nichts zu tun haben. Das wäre (und war) auch gesund und fit, nicht anders. Ich versuche mich von den Dingen (und Personen) die ich nicht ändern kann, nicht beeindrucken zu lassen und verwende meine Kräfte für sinnvolleres. Ich bin zufrieden mit meinem Leben.

    Gesundheitlich fühlt sich alles so weit stabil an. Mal sehen ob das den Tatsachen entspricht. Aber auch das kann ich nicht ändern und werde es nehmen wie es eben kommt.

  • Gipfel der Scheinheiligkeit

    Gipfel der Scheinheiligkeit

    Ich bin mal wieder sprachlos. Nach 15 Jahren ohne Kontakt und nachdem ich diese Lügerei über mich entdeckt habe, erreicht mich heute eine Mail.
    Da wird gefragt ob ich noch unter dieser Mailadresse zu erreichen bin und dass noch sehr viel an mich gedacht wird.

    Jetzt, nachdem ich die juristischen Mühlen in Bewegung gesetzt habe, nachdem aus dieser Richtung sämtliche Regeln von Anstand und Würde verletzt wurden, kommt so ein Text ????
    Ich wurde auf das Übelste verleumdet. Da werden fürchterliche Lügen erzählt und nicht nur über mich. Meine Persönlichkeitsrechte wurden mit Füßen getreten. Der tragische Unfalltod zweier junger Menschen ist als durch mich ausgelösten Suizid dargestellt, da wird von Begegnungen geschrieben die es nie gegeben hat, da werden mir Worte in den Mund gelegt die ich nicht gesagt habe, . . . . usw. All die Lügen lassen sich glücklicherweise super leicht als solche aufzeigen. Z. B. hat bei dem Unfall die Kripo ermittelt. Weil es nach einem Schulfest geschehen war, mußte geklärt werden, in wie weit Aufsichtspflichten verletzt wurden. So ähnlich leicht geht das mit den anderen Behauptungen auch.

    Ausgerechnet jetzt wird mir mitgeteilt, dass man noch immer viel an mich denkt . . . . das ist nicht mein Problem und nicht meine Angelegenheit. Diese Suppe hat man sich eingebrockt und die wird man auch auslöffeln. Wer solchen Scheiß rumerzählt, muß irgendwann mal die Konsequenzen tragen.

    Das Einzige was ich mit dieser Mail anfangen werde, ist sie auszudrucken, mit Datum und Uhrzeit und sie den Juristen noch nachreichen. Das paßt doch wunderbar ins Bild. Jetzt noch schnell, bevor die Konsequenzen der Lügerei ins Haus stehen, versuchen mir ein schlechtes Gewissen zu machen ?? Das funktioniert leider so überhaupt nicht und das wird die gegenteilige Wirkung haben. Ich habe in all den Jahren genau ein einziges Schreiben erhalten. Das ist etwa 10 Jahre her. Den Brief habe ich mir damals an den Kühlschrank gepinnt und zwei Wochen darüber nachgedacht, ob ich reagiere oder nicht. Nach den zwei Wochen ist er unbeantwortet im Müll gelandet. Genau aus gleichem Grund. Ich lasse mir kein schlechtes Gewissen machen. Vor allem weil zu einem schlechten Gewissen überhaupt kein Grund vorhanden ist.
    Ich habe (bis zum Erscheinen dieses unsäglichen Buches) nie irgendwelche Vorwürfe geäußert und lediglich um Abstand und Ruhe gebeten. Aber schon das ist wohl zuviel an Respekt verlangt.

    Jetzt wird juristisch geklärt werden, wer hier ständig Regeln mißachtet, Menschenwürde mit Füßen tritt und dann noch versucht, Anderen ein schlechtes Gewissen zu machen.

    Ihr denkt viel an mich ? Die Art Eurer Gedanken konnte ich im Internet und in der Buchhandlung lesen und verzichte gern drauf. Das könnt Ihr Euch sonst wohin stecken. Ich war nie ein formbares Eigentum und das werdet Ihr jetzt wohl endgültig hinnehmen müssen.
    Wenn diese elende Lügerei nicht aufhört, war das auch noch nicht mein letzter Gongschlag für Euch. Jetzt geht es erst mal gegen den Autor und wenn der sich so verhält wie Ihr, was anzunehmen ist, wird er Euch voll in die Pfanne hauen :p

    Fliegt doch auf den Mars, bleibt dort und nehmt am besten den Rest der Sippe mit :wave: Ich kann mich für Euch nur schämen. Aber das ist schon fast zuviel an Gefühl.

    Eigentlich wollte ich heute einen Eintrag über das Gleichgewicht schreiben. Das menschliche Gleichgewicht in meinem Alltag.
    Klar gibt es immer wieder negative Erlebnisse und Menschen mit denen es so gar nicht funktioniert.
    Aber es gibt eben auch die andere Seite. Prinzipiell ist das in meinem Leben gut ausgeglichen, eher mit Überhang auf der positiven Seite. Über viele alltägliche, nette und schöne Begegnungen schreibe ich oft nicht. Das sind so kleine Dinge die im Alltag passieren und einfach schön sind und gut tun.
    Glücklicherweise sind mir die Dinge mit der Verwandtschaft ja nicht neu. Klar das Ausmaß war mir nicht klar. Ich wußte nicht wieviel da wirklich an Lügen verbreitet wird. Aber so unterm Strich, ist das nicht wirklich neu und diese Menschen haben in mir, meinem Leben, meinen Gedanken, schon lange keinen Platz mehr. Nicht umsonst habe ich seit 15 Jahren keinen Kontakt mehr. Also am großen Gleichgewicht ändert das nichts.

    Die Umgestaltungsarbeiten in meiner Bude sind einen Schritt weiter (wieder ein „altes Stück“ entsorgt und ersetzt)

    und

    Jetzt freue ich mich auf meinen Besuch und werde diese Tage sehr geniessen.

    Danke Gabi für das Buch :)

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