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  • Screening

    Screening

    Heute war Termin für CT von Thorax und Abdomen.
    Die Untersuchung wurde drei Monate vorgezogen, weil die letzten beiden Male, Wachstum an den Lungenmetas gesehen wurde und es seit Wochen, neue Beschwerden im Magenbereich gibt. Wobei ich die Magenprobleme auf den Stress der letzten Monate schiebe, den Metastasenalarm im Hinterkopf aber natürlich dennoch nicht ausschalten konnte. Der Onkologe wollte wegen der Lunge, ggf. über Therapieänderung nachdenken. Er wollte auch das vorgezogene Screening und ich fand die Idee gut.

    Ergebnis:
    Es ist Stillstand an allen Fronten. Auch an der Lunge gab es diesmal keinen weiteren Wachstum. Keine Flüssigkeit in der Lungengegend und auch keine im Bauch. Also kein Aszites und kein Pleuraerguß.
    Am Magen und in der Gegend, gibt es keinerlei Auffälligkeiten.

    Mehr war nicht zu erwarten. Dieses Ergebnis ist, nachdem ich ja nun schon im sechsten Metastasenjahr bin, sehr, sehr, sehr gut.
    Natürlich ist das wieder nur eine Mommentaufnahme die keinerlei Zukunft vorhersieht. Aber das ist ja auch schon seit gut sechs Jahren immer das Gleiche. Für den Augenblick ist jetzt wieder Entspannung angesagt und die Glocken im Hinterkopf sind verstummt.

    Vermutlich soll ich als nächstes den Magen spiegeln lassen. Aber darauf bin ich so gar nicht erpicht. Das hatte ich schon mal und das war nicht gerade begeisternd. Ich denke die Diagnose ist auch so klar und da könnte man sich diese ätzende Gastroskopie wirklich sparen. Mal sehen ob ich mich durchsetzen kann. Der Termin für die Besprechung ist erst in der nächsten Woche. Der Magen hat also noch ein bisschen Zeit, sich wieder in den Griff zu bekommen. Allerdings hatte ich so etwas mit Mitte zwanzig schon mal. Das war sehr hartnäckig und heftig. Damals war ich fast sechs Wochen lang krank geschrieben und eigentlich hätte ich stationär aufgenommen werden sollen. Das konnte ich nur mit sehr viel Trickserei verhindern. Diesmal werde ich nicht tricksen. Dazu ist mein Gesamtzustand einfach nicht stabil genug. Damals war ich ansonsten ja eigentlich gesund.

    Jetzt steht als nächstes der Stentwechsel an. Morgen erfahre ich den genauen Termin. Ich hatte gehofft, dann ist bis zum Herbst wieder Ruhe mit Untersuchungen und Eingriffen. Daher will ich die Magengschichte versuchen so schnell und einfach wie möglich in den Griff zu bekommen.

    Morgen wird ein lustiger Tag. Am Nachmittag kümmere ich mich um den jüngsten Bruder des Kleinen um den ich mich sonst meist Freitags kümmere. Die Mutter hat angefragt, ob ich den Kleinsten für ein, zwei Stunden übernehmen kann, da sie mit den anderen Kindern wichtige Termine hat.
    Der Lütte läuft jetzt seit einer Woche und wir werden auf den Spielplatz gehen. Mal sehen ob er noch Spass am Kinderwagen hat. Mein Sohn wollte ab dem Tag als er laufen konnte, nicht mehr in den Kinderwagen sitzen und alles auf den Füßen erledigen. Das war teilweise ganz schön zeitaufwändig, Nicht nur das Laufen an sich, sondern weil eben auch jeder Gradhalm und jeder Kieslstein auf dem Weg, ganz genau untersucht und betrachtet werden müssen. Aber ich habe Zeit. Außerdem ist das Wetter ist hier zur Zeit so richtig schön und frühlingshaft, da müssen wir raus. Das wird mit Sicherheit ein sehr entspannter und lustiger Nachmittag.

  • Subjektiv / Objektiv / Erinnerungen

    Subjektiv/Objektiv/Erinnerungen

    Subjekiv:
    Ich kenne einen noch recht jungen Mann, der allen Menschen immer von seiner schlechten Mutter erzählt.
    Schlecht sei sie, unter anderem, weil sie sich nicht daran erinnert, dass ihr eigener Sohn, als Kleinkind, mal einen Fuß gebrochen hatte.

    Objektiv:
    Nachgeforscht ergibt sich, dass der kleine Bruder seines besten Kindergartenkumpels, mit dessen Mutter gemeinsam, bei dem betreffenden jungen Mann Zuhause, auf einer Treppe gestürzt ist.
    Dabei hat sich der kleine Bruder der Kumpels, den Fuß gebrochen und der heute junge Mann, hat das hautnah miterlebt. In seiner Erinnerung ist er selbst der Verletzte. Davon ist er felsenfest überzeugt. Er ist bitterböse, dass die eigene Mutter so etwas einschneidendes nicht mehr weiß.

    Die Mutter hätte nur eine einzige Möglichkeit den Sohn von der Wahrheit zu überzeugen. Der junge Mann müßte beide Beine in ein CT oder MRT legen und dann könnte man erkennen, dass da nie etwas gebrochen war. Wäre da etwas gebrochen gewesen, auch vor noch so vielen Jahren, läßt sich das auf diesem Weg nachweisen. Aber wer tut so etwas, nur um Recht zu haben ?
    Niemand.

    Erinnerungen:
    Also bleibt der junge Mann weiterhin fest davon überzeugt, seine Mutter hat schon immer so wenig Interesse an ihm, dass sie sich nicht einmal an so einen Unfall und dessen Folgen erinnert.
    Es ist ja nachzuvollziehen, dass ein kleiner Junge von so einem Unfallgeschehen derart beeindruckt ist, dass er das in der Erinnerung auf sich selbst projeziert. So etwas kann man niemand übel nehmen. In Erinnerungen ergibt sich manches mal ein anderes Bild als das Tatsächliche. Das ist menschlich.
    Aber es ist schade. Vor allem die Konsequenzen sind sehr schade. Der junge Mann ist davon felsenfest überzeugt: diese mangelnde / fehlende Erinnerung der Mutter ist ein ganz eindeutiges Zeichen, von schon damals viel zu wenig Liebe, Zuneigung und Interesse am eigenen Kind.

    Eigentlich tut mir der junge Mann leid. Denn die Mutter hat ganz offensichtlich nichts versäumt und erinnert alles und das auch richtig. Aber an der Sicht des jungen Mannes ist nicht zu rütteln: Er hatte und hat eine schlechte Mutter mit der er nichts zu tun haben möchte.
    Leider gibt es in seinem Unfeld genug Personen, die diese Einstellung nähren und stützen (das ist ja auch eine Form der Loyalität).
    Er lebt mit der festen Überzeugung eine schlechte Mutter zu haben, was sicher nicht schön ist. Allerdings erzeugt das natürlich auch Reaktionen in Richtung Mitleid und Aufmerksamkeit. Aber ich finde den Preis dafür, ein wenig hoch.
    Die Mutter hat sich damit abgefunden. Sie ist erwachsen, kennt die Wahrheit und muß sich nichts vorwerfen lassen. Was bleibt ihr auch anderes übrig. Es bleibt alles wie es ist und jeder geht seiner Wege. Aber schade ist es. Als Außenstehender kann man gar nichts tun . . . außer den Kopf schütteln.

  • Spannung

    Spannung

    Heute war mein Termin beim Onkologen. Da ich in den letzten Wochen ziemlich heftige Magenproblem entwickelt habe, war es ganz gut, diesen Termin schon ausgemacht zu haben. Heute sollte ja die Entscheidung fallen, ob ich in dieser Praxis bleibe.
    Aber glücklicherweise hat sich mein erster Eindruck vom Doktor, jetzt wieder bestätigt. Wir ziehen am gleichen Strang. Ich bekomme das neue Schmerzmittel in Zukunft von ihm rezeptiert und es gab keinerlei Gerede dazu. Ich war reichlich gespannt, ob das so läuft, wie ich mir vorstelle, das es zu laufen hat. Große Lust auf einen Praxiswechsel hatte ich nämlich so gar nicht.

    Bei unserem letzten Termin hatten wir ja mal angedacht, das nächste Screening etas vorzuziehen. Die Aussagen über die Wachstumstätigkeit in der Lunge und Pleura, waren etwas wischiwaschi und da wollten wir Beide doch etwas mehr Klarheit. Durch die Magenprobeleme der letzten Wochen, gab es jetzt noch einen Grund, genau das zu tun. Ich werde also statt Juni/Juli, bereits nächste Woche wieder durch die Röhre geschoben.
    Die Magen-Symptomatik wäre jetzt zwar nicht gerade typisch für Speiseröhren-oder Magenmetastasen, oder –Tumore, aber wann war bei mir jemals etwas typisch und wissen ist besser als vermuten.

    Wir vermuten als Auslöser den Stress der vergangenen Monate. Nach der Entdeckung dieses unsäglichen Buches, der juristischen Auseinandersetzung mit der Rehaklinik mit dem mehr als beschissenen Ende und die Versuche meines Ex mich nochmal gründlich zu verarschen und die darauf folgenden Beschimpfungen, sind so in der Summe, ja Grund genug mal eine Zeit ordentlich zu kotzen. Aber es schränkt mich ein, es geht mir auf Dauer damit nicht gut und gesund ist das über eine gewisse Zeit hinaus, auch nicht. Daher lassen wir da jetzt lieber mal genau nachsehen. Zusätzlich gab es noch ein paar Medis für den Magen, aber nix aufregendes. Was man so als Hausmittelchen kennt, habe ich schon erfolglos durchprobiert.
    Dann gibt es noch Probleme mit der Haut, damit werde ich jetzt dann mal bei einem Hautarzt aufschlagen und hören ob das von der Dauerchemo kommt, etwas völlig anderes ist und vor allem, was man dagegen tun kann.
    Aber das sind alles eigentlich Kleinigkeiten, nur die Summe fängt dann an zu nerven und einzuschränken, daher muß jetzt da mal was passieren.

    Erst war ich sehr gespannt auf den heutigen Termin und jetzt bin ich gespannt auf das CT-Ergebnis.

    Ansonsten wird es draussen jetzt Frühling. Es wird langsam grün und noch langsamer bunt, aber es geht voran und die Tage sind schon wieder angenehm länger.

  • Schlaf

    Schlaf

    Heute geht es mal wieder um den Schlaf. Ich weiß das ich nicht alleine bin mit dem Problem. Es fängt an mit Einschlafproblemen und geht weiter mit dem Durchschlafen.

    Seit Jahren habe ich damit Probleme. Angefangen hat das vor bald dreissig Jahren mit Einschlafproblemen. Sehr hartnäckigen und ständig. Dazu kamen dann später die Durchschlafprobleme. Wann die genau angefangen habe, weiß ich gar nicht mehr.
    Mit der ersten Chemotherapie ist das dann sozusagen eskaliert. Da ich ja nun schon fünf Jahre unter Dauerchemo stehe, hat sich daran rein gar nichts geändert oder verbessert. Mit Durchschlafproblemen meine ich, nachts maximal drei Stunden am Stück schlafen zu können. Meist aber eher eine Stunde. Dann aufwachen, auf die Uhr schauen, Toiletten (man ist ja eh wach) dann was trinken und nächste Runde.
    Ich rege mich darüber nicht mehr auf, das würde alles noch schlimmer machen. Ich habe mich daran gewöhnt und nehme es eben so wie es ist. Nutzt ja alles nix.

    Es gibt da natürlich jede Menge super schlauer Tipps. Von viel frischer Luft, Schlafhygiene, über Bewegung bis hin zu Schlafpillen.
    Ich habe alles gestestet und geholfen hat gar nichts.

    Schlafhygiene ist heute ja ein bekannter Begriff. Ich habe alle von den Schlafforschern geforderten Punkte erfüllt und trotzdem unverändert schlecht geschlafen.

    Ein paar Monate war ich mal unter Neuroleptika (als Schmerztherapie) Darauf wurde es für wenige Wochen etwas besser. Dann war alles wieder wie vorher.

    Schlaftabletten habe ich wohl jede Sorte mal (kurz) ausprobiert und das ist absolut keine Hilfe. Kann sein, dass man mit der einen oder anderen Pille zwar mal schneller oder besser einschläft. Dafür hat man dann am nächsten Tag mehr als Probleme in die Gänge zu kommen. Also unter das Kopfkissen gelegt, ist der Erfolg ungefähr gleich. Außerdem besteht bei sehr vielen Schlafmitteln eine sehr hohe Gefahr der Abhängigkeit und sorry, da habe ich so gar keine Lust drauf. Abhängig kann man hier schon mit drei Tabletten pro Woche werden. Dann erfüllen sie auch ihren eigentlich Zweck überhaupt nicht mehr. Also Schlaftabletten sind, wenn überhaupt, wirklich nur eine Notlösung für ganz seltene, einzelne Ausnahmefälle.

    Tja und seit ein paar Wochen habe ich ein neues Schmerzmittel. Letzte Nacht habe ich das erste Mal seit Jaaaaaahren, sechs Stunden am Stück geschlafen. Das kommt für mich einem Wunder gleich. Schon seit ein paarTagen bemerke ich, dass die Aufwachzeiten sich langsam dehnen und die Schlafphasen ganz langsam immer ein wenig länger wurden. Aber heute wach zu werden und festzustellen, ich habe sechs Stunden am Stück geschlafen, war ein echtes Highlight. Und was für eines. Das ist schon fast eine neues Lebensgefühl und dann noch von Sonnenschein und Frühlingsluft begleitet. Kein dicker Kopf wie nach den Schlaftabletten, aber ein ziemlich ungewohntes Gefühl von Ausgeschlafen.
    Mal sehen ob das diesmal keinen Gewöhnungseffekt hat. Ich gehe im Augenblick davon aus, dass das so bleiben könnte oder gar noch besser wird. Bei den Neuroleptika hat der positive Effekt auf meinen Schlaf, sofort und mit der ersten Pille eingesetzt, war aber nach ein paar Wochen wieder weg. Jetzt fühlt sich das so an, als hätte sich in den letzten Wochen irgendetwas „chemisches“ normalisiert. Es war ja in den letzten Wochen nicht gerade ruhig und entspannt in meinem Leben, also darauf kann man es nicht schieben.
    Ich bin sehr gespannt und im Augenblick vor allem hocherfreut über diese so gar nicht erwartete Verbesserung meines Schlafes.

  • Die Mietzekatze und Anderes

    Die Mietzekatze und Anderes

    Meine Mietzekatze ist sich noch immer am weiterentwickeln.
    Das ist spannend und manchmal auch lustig.
    Mit Beginn des Winterwetters hat sie die Mäusejagd eingestellt und auch die Toilettengänge weitgehend nach innen verlegt. Was kein Problem ist, da ja Katzenklos vorhanden sind.
    Allerdings ist die Dame dadurch recht schnell ganz schön rund geworden. Sie bewegt sich insgesamt doch deutlich weniger, frißt aber unverändert. Also habe ich alles Futter auf Indoor umgestellt und versucht sie zum Spielen zu animieren.
    Katzenspielzeug war ihr offensichtlich fremd und sie hat mich doch immer reichlich verwundert angesehen. Inzwischen hat sich das zum Glück geändert und es gibt ein, zwei Lieblingsspielsachen.
    Eines davon ist eine „Angel“ mit so einer Art Lederfransen am Ende. Verbunden mit einer Gummischnur. Jetzt kommt sie mehrfach täglich, also wenn ich zuhause bin, setzt sich vor mir auf den Boden und guckt mich gelangweilt an. Dann zücke ich diese Angel und sie spielt dann gut 20 Minuten intensiv damit. Teilweise ganz schön aufgeregt und aufgeplustert, voll im Kampfmodus. Es macht Spass zu sehen, wie sie auch diese Dinge für sich entdeckt und Spass daran hat.
    Dann hatte ich die Tage mal eine Wiener essen wollen, aber nach der Hälfte bereits genug. Die übrig gebliebene Hälfte hat Madame dann entdeckt und ist wie von der Tarantel gestochen mit dem Wurststückchen durch die Wohnung gedüst. Sie hat kein Stückchen davon gefressen, es aber auf Teufel komm raus gejagt. Ich habe mich köstlich amüsiert. So leicht kann es manchmal gehen und da wäre ich ja nun voll alleine niee drauf gekommen. Wobei das mit Sicherheit eine Ausnahme war und kein normales Spielzeug werden wird. Jetzt kommt ja auch der Frühling und dann wird sie hoffentlich wieder die Freiland-Toilette nutzen und sich auch sonst wieder mehr draussen bewegen.
    Figurmässig ist sie aber inzwischen wieder auf normal und die Tendenz zur Kugel ist weg.
    Das andere Futter hat sie auch schnell akzeptiert. Wobei das mit dem Fressen inzwischen auch insgesamt nicht mehr so schwierig ist. Naja, bald gibt es dann wieder Mäuse . .

    Zwischendurch ging es mir mal ein paar Tage nicht so gut. Da hat sie mich nicht aus den Augen gelassen und war ständig in meiner Nähe. Wenn Frauchen reihernd über der Schüssel hängt, findet sie das offensichtlich ebenfalls sehr unangenehm und macht sich ihre Sorgen. Sie stupst und reibt sich dann an mir, als ob sie mich trösten möchte. Ich hatte den Eindruck, sie weiß sehr genau was los ist.
    Ich war ja schon als Kind der „Magentyp“. Also Stress und Ärger waren immer mit Übelkeit und Kotzen kombiniert. Das scheint jetzt im Alter wieder zurück zu kommen. Die Sache mit dem Gericht hatte ich vom Kopf her ganz gut weggesteckt, habe ich geglaubt. Mein Magen hat das völlig anders gesehen und mich ein paar Tage ganz schon in die Knie gezwungen. Wobei vermutlich eine Medikamentenumstellung auch dazu beigetragen hat. Drei Kilo sind in den Tagen verschwunden. Das ist aber ok. Hier habe ich ja genug Reserven.
    Es gibt auch einige positive Dinge, aber da kann ich noch nicht über alles schreiben. Es ist noch nicht wirklich alles in trockenen Tüchern.
    Aber ich habe inzwischen schon einen neuen, gebrauchten Waschtrockner. Was eine riesen Erleichterung bedeutet. Es ist für mich körperlich kaum zu wuppen, meine Wäsche ständig im Waschsalon zu erledigen. Außerdem ist das sauteuer auf Dauer. Möglich war dieser Ersatz nur durch einen sehr, sehr lieben Menschen, der meine Situation kennt und mir einfach so, schnell und unkompliziert, geholfen hat. Ein Waschtrockner muß es sein, weil in meiner Wohnung einfach kein Platz ist, um Wäsche zum Trocknen aufzuhängen. Im Sommer geht das auf derTerrasse, aber im Winter eben nicht.

    Termin für den nächsten Stentwechsel und das Vorgespräch ist ausgemacht.
    Ebenfalls nochmal ein Termin in meiner bisherigen Onkologen-Praxis. Sollte er jetzt nicht mit der neuen Schmerzmedikation mit mir am gleichen Strang ziehen, war das der letzte Termin dort. Die Alternative ist zwar ein Stückchen weiter weg, aber das ist keine wirkliches Problem. Ich kenne diese Praxis von einem Zweitmeinungs-Termin und weiß daher, dass es eben eine Alternative ist.
    Durch das neue Schmerzmedikament bin ich seit Jahren wirklich zum ersten Mal zeitweilig völlig schmerzfrei und die Qualität meines Schlafes hat sich enorm verbessert. Alleine dafür hat sich die Umstellung gelohnt. Das mit dem schlechten Schlaf ist auf Dauer einfach fürchterlich nervig. Nie wirklich ausgeschlafen sein, ist sehr anstrengend und dass das nun besser geworden ist, hatte ich nicht erwartet und freue mich täglich darüber. Ich bin von Durchschlafen zwar immer noch meilenweit entfernt, aber ich schlafe viel besser ein und dann eben wesentlich tiefer und erholsamer.
    Auch meine Katzenlady hat das bemerkt und nervt mich jetzt nachts auch überhaupt nicht mehr. Sie fand es nämlich immer recht unterhaltsam wenn ich dauernd wach war und dann auch nicht wieder gut einschlafen konnte. Sie meinte, ich würde mich dann lieber mit ihr beschäftigen und ist auf mir rumgetrampelt oder hat das gesamte Bett versucht zu blockieren.
    Jetzt schlafe ich besser und Madame nutzt wieder ihren Thron am Fußende in meinem Bett.

    Jetzt ist der Frühling deutlich spürbar in Anmarsch und ich kann es kaum noch aushalten bis es endlich wieder überall grün ist und die ersten Blumen blühen.

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