szmmctag

  • Gute Zeit

    Gute Zeit

    Eigentlich wollte ich als Titel “Tolle Tage” aber das klingt nach Karneval, Fasching und Pappnasen. Damit habe ich aber so gar nix am Hut.

    Ich werde ab nächste Woche wieder eine Woche Besuch bei mir haben und darauf freue ich mich sehr. Wir sind etwa gleich alt, haben den gleichen Beruf und eine ähnliche Berufsauffassung. Auch wenn ich Rentner bin, haben wir doch immer sehr viel zu reden, eben auch beruflich, fachliches.
    Mit meiner Wohnzimmer Umgestaltung bin ich auch ein gutes Stück weitergekommen. Ich bin zwar noch lange nicht fertig, aber der nächste Schritt ist getan. Der olle Sekretär ist weg und jetzt habe ich viel mehr Platz und neuen, besser passenden Stauraum. Da meine Bude ja wirklich klein ist, muß ich jeden Winkel gut nutzen.

    Mein bester Kumpel hat mich die Tage mal wieder bekocht. Wir essen beide gerne und haben ähnlichen Geschmack. Ich bin fast geplatzt - aber es war super lecker. Er macht das ganz regelmässig und ich freue mich immer total. Üblicherweise quasseln wir uns nach dem Essen irgendwie fest und bis einer wieder auf die Uhr sieht, geht es meist schon auf den frühen Morgen zu. Aber wir geniessen das Beide.

    Dann hatte sich ja meine vorherige Ehrenamtfamilie gemeldet und ich war die Tag mit dem Dreijährigen unterwegs. Ich habe ihn in der Kita abgeholt und er hat laut gejuchzt vor Freude. Das ist soooo schön. Wir waren dann wieder auf dem Schiff und Eis essen und ich mußte ihn ständig aufwärmen . . . . einfach herrlich. In der S-Bahn saß ein lesender junger Mann neben uns, den hat er intensiv zu seinen Lesefähigkeiten befragt. Ich bin fast vom Sitz gekippt vor verhaltenem Lachen.
    Eventuell kümmere ich mich die nächsten Wochen immer mal wieder um den Kleinen. Das macht mir einfach sehr viel Spass und den Eltern ist damit geholfen.
    Das Babysitten bei der aktuellen Familie läuft auch weiter und auch da fühle ich mich wohl und alles läuft glatt und gut.

    Dann muß ich langsam mal anfangen einen Termin beim Onkologen zu machen. Das nächste Screening steht an und meine Medivorräte gehen zu Neige. Aber alle sechs Monate mal einen Termin für ein Wartezimmer ist ok. Neue Symptome gibt es keine und ich gehe gelassen in den Termin.

    Naja, über das was so in derWelt los ist, brauche ich nicht viele Worte verlieren. Es ist einfach nur ätzend. Ich finde es wird immer schlimmer und immer mehr.
    Meine „Problemfälle“ sind alle in kompetenten Händen und ich muß mich kaum damit befassen. Das geht alles seinen Gang und zwar in die richtige Richtung. Da wird es auf der anderen Seite, in den nächsten Wochen ein paar ziemlich dämliche Gesichter geben. Aber das haben sich die Betroffenen redlich verdient. Ich hoffe sie haben alle ähnlich schlaflose Nächte wie ich sie hatte.

  • Die Zeit fliegt

    Die Zeit fliegt

    Ich habe ein paar terminreiche Tage vor und hinter mir. Fast alles Termine die freiwillig sind und Spass machen. Aber irgendwie fliegt mir die letzten Wochen die Zeit nur so davon.
    Kaum schau ich wieder in meine Kalender, ist schon der nächste Monat angebrochen.

    In allen juristischen Dingen ist Bewegung in die richtige Richtung. Hier habe ich auf die Geschwindigkeit keinen Einfluss, aber ich muß mich immer mal wieder mit all diesen Dinge beschäftigen, meist Papierkram erledigen, aber das ist fast alles keine wirkliche Belastung mehr. Die Geschichte mit Verwandtschaft und Verleumdungen im Internet, kommt allerdings immer wieder mal in mir hoch. Ich bin mit diesen Individuen verwandt, aber es gibt wohl kaum größe Fremdheit und Distanz zu mir. Meine Fassungslosigkeit über diese Texte ist noch nicht verdaut. Aber ich vermute, jeder Mensch der mit derartig heftigen Verleumdungen konfrontiert wird, hat daran ordentlich zu kauen, erst recht wenn das aus der Kernfamilie stammt.

    Diese Woche habe ich zwei „Kinder-Termine“ ein Mal den Dreijährigen aus der vorherigen Familie und ein Mal wieder das Grinsebaby. Das tut mir gut und den Eltern ist geholfen.

    Seit Tagen tapert immer mal wieder nachts ein Igel über meine Terrasse und wühlt heftig im davor liegenden Laub. Im letzten Frühjahr hatte ich ja einen Igel gefunden der bei mir überwintert hatte. Ich konnte im letzen Jahr, wegen meines blöden Knöchels, die Terrasse nicht so nutzen und da gab es in einer Ecke, unter einem Tisch, einen ziemlichen Laubhaufen und da hatte der Igel wohl überwintert. Ich hoffe jetzt, dass es nicht der Gleiche ist, der seinen letztjährigen Platz sucht. Meine Katzendame findet das reichlich irritirend und guckt mich immer mit riesigen Augen an. Ich hoffe das Stachltier findet noch ein passenden Plätzchen. Möglichkeiten gäbe es auf jeden Fall ausreichend.
    Meine Katzenlady wird nach wie vor, immer zutraulicher. Sie geniesst den überdachten Platz auf der Terrasse, aber sie sucht auch immer öfter meine Nähe und will Streicheleinheiten. Streicheln geht nach wie vor nur aufmerksam und am liebsten nur im Kopf und Halsbereich. Aber ich darf auch immer öfter mal an der Rücken und sie bleibt entspannt.
    Bürsten geht inzwischen auch ganz gut. Angefangen habe ich das mit eine Duschbürste mit langem Stiel, damit ich kein Risiko eingehe. Aber inzwischen geht das mit einer handelsüblichen Katzenbürste und sie mag es auch ganz gerne. Natürlich nur wenn ihr gerade danach ist und auch nur wieder an bestimmten Stellen. Am lustigsten ist sie, wenn sie etwas draussen nicht mag, ob Igel oder Kater. Da macht sie Augen wie Klodeckel und starrt mich hilfesuchend an. Wenn ich dann für Ordnung gesorgt habe, streicht sie um meine Beine und macht z. B. hinter dem Kater, dann einen auf dicke Hose. . . . zum piepen.

    Dann hatte ich ein paar Dinge bei Ebay-Kleinanzeigen eingestellt. Einen Sekretär, der mir eigentlich nur noch Platz weggenommen hat, habe ich auch los bekommen. Der Erlös dafür, reicht genau für die Teile die anstatt dahin kommen sollen.
    Dann hatte ich auch noch einen nicht mehr benötigen, aber neuwertigen kleinen Flachbildmonitor eingestellt, den wollte aber keiner kaufen. Also habe ich mal nachgesehen, wer so was sucht. Ich bin auch fündig geworden. Ich habe ihn verschenkt und damit jemandem eine große Freude gemacht. Es war so schön zu sehen wie der Mensch sich gefreut hat. Das war es wert.
    Nicht mehr benötigte Kleidung bringe ich immer in die Tagesstätte für obdachlose Frauen. Da weiß ich, dass niemand mehr daran verdient und es genau da ankommt, wo es auch benötigt wird. Klar, eigentlich hätte ich nichts zu verschenken, aber warum sollen Sachen hier ungenutzt rumliegen. Bevor ich dann auf Flohmärkten mit Menschen die mehr Geld haben als ich, noch um Cents handeln muß, verschenke ich es lieber.

    Wenn ich mal keine Termine habe und keinen Papierkram erledigen muß, wird an meiner Bude weiter gebastelt, im Garten gewühlt oder ich gehe meinem aktuellen Hobby nach.

    Inzwischen ist bei mir auch die Mütterrente angekommen. Wie schon vorhergesehen, habe ich rein gar nichts davon. Das was ich von der Rentenversicherung dafür mehr bekomme, wird mir vom Amt, auf den Cent genau, wieder abgezogen. Außer Schreibkram, nix gewesen.
    Ich finde das nicht richtig. Dieser zusätzlich Betrag ist ja eine Art Entschädigung für Erziehungszeiten in denen man reduzierte oder gar keine Beiträge leisten konnte. Schadenersatzzahlungen dürfen von den Ämtern nicht berücksichtigt werden. Diese Zahlung darf es aber. Da müßte meiner Meinung nach deutlich nachgebessert werden. Die Frauen, die hier einen Rechtsstreit ausfechten könnten, haben ein Einkommen bei welchem ihnen nichts abgezogen wird. Naja über derartige Dinge rege ich mich nicht auf. Das ist einfach so wie es ist und läßt sich nicht ändern. Papiere so schnell wie möglich erledigen und dann das Ganze abhaken. Aber gerecht oder richtig finde ich das nicht.

    Über all dem, ist schon wieder Herbst geworden und in ein paar Wochen ist Jahreswechsel.
    Ich hatte dieses Jahr einen super tollen Sommer. Der Sommer überhaupt war super. Hier im Norden war es trocken und warm. Ich habe dieses Jahr am Sommer nichts zu meckern. Die Reha war klasse und ich habe tolle Menschen kennengelernt. Ich hatte dieses Jahr keine besonderen gesundheitlichen Probleme. Noch das Screening im Dezember und dann ist schon wieder ein Jahr vorbei.

    Und weil das irgendwie in unterschiedlicher Hinsicht gut paßt und ich Falco Fan war und bin:

    Verdammt wir leben noch

    Für diejenigen die mit dem Textverständnis Probleme haben hier der Text:

    Was ist er denn
    Was hat er denn
    Was kann er denn
    Was red't er denn
    Wer glaubt er, dass er is

    Was ist er denn
    Was hat er denn
    Was kann er denn
    Was red't er denn
    Wer glaubt er, dass er is

    Weniger hat sich verändert,
    Denn so still steht die Zeit
    -Auf a Art-
    Es bleibt für immer dabei
    Geh'ns Fräulein, drei mal Hirn mit Ei-
    Na klar für uns
    -Für wen denn sonst-
    Wir drei Apostel laden in den Tempel euch ein
    Spitzenwäsche, Zyniker und Süchtige rein
    Wer sich zu sauber ist lässt es bleiben
    Lässt es sein

    Denn wer's net kapiert hat,
    Wird's nie versteh'n
    Dass für uns die Uhrn anders gehn,
    Dass wir im Fallen und im Liegen
    Erst so wirklich leben-
    So wirklich überleben.

    Was red't er denn
    Wer glaubt er, dass er is

    Weniger hat sich verändert,
    Denn so still steht die Zeit
    -Auf a Art-
    Es bleibt für immer dabei
    Wir drei Apostel laden in den Tempel euch ein
    Spitzenwäsche, Zyniker und Süchtige rein

    Denn wer's net kapiert hat,
    Wird's nie versteh'n
    Dass für uns die Uhrn anders gehn,
    Dass wir im Fallen und im Liegen
    Erst so wirklich leben und keine
    Zeit ist für uns ein Problem.

    Wer's jetzt nicht kapiert hat,
    Wird's nie verstehn,
    Dass die Stern' für uns anders steh'n
    Dass wir im Fallen und im Liegen
    Erst so wirklich leben
    Erst so wirklich leben
    Verdammt wir leben noch
    - na immer noch!

  • Gemischte Gefühle

    Gemischte Gefühle

    Der Tod meiner Freundin hat mich mitgenommen. Das hat mir auch einfach wieder meine eigene Situation sehr deutlich gemacht.
    Es kann schnell gehen, verdammt schnell. Ganz egal wie ich mich heute fühle. Das ist irritierend, sehr irritierend.

    Die Nummer die sich meine Verwandtschaft mit diesem Geschreibsel geleistet hat, bringt mich noch immer auf die Palme. Nicht mehr ganz so hoch, aber dennoch. Ich bin nach wie vor fassungslos welche Lügen da offensichtlich über mich kursieren. Wer diesen Mist genau in Umlauf gesetzt hat, weiß ich nicht und gegen diese Personen kann ich erst etwas unternehmen, wenn der Autor des Buches denen versucht die Verantwortung hinzuschieben. Womit ich fest rechne. Ich hoffe sehr, dass mein Sohn damit nichts zu tun hat. Da gab es vor etwa einem Jahr einen Vorfall und ich kann mir durchaus vorstellen, dass er auch einer der „Geschichtenerzähler“ ist. Auch wenn das sehr verletzend ist, kann ich daran nichts ändern und werde es so hinnehmen. Da ist mir wohl bei der Erziehung etwas durchgerutscht. Jetzt ist er erwachsen und verantwortlich für sein Verhalten, völlig egal wie meine Erziehung war. Die Gesellschaft und Umgebung in die er sich begeben hat, hat ihren Anteil . . . . Schade.
    Sämtliche in diesem Buch über mich veröffentlichten Lügen, kann ich ganz leicht, größtenteils amtlich und offiziell, widerlegen. Für den Rest gibt es Zeugen.
    Die Schritte gegen den Autor und das Buch sind eingeleitet und da geht jetzt alles seinen Gang.

    Zur Zeit helfe ich mit meiner ehrenamtlichen (ich finde diese Bezeichnung noch immer total blöd) Tätigkeit, bei zwei Familien. Ein Mal ein Babyjunge mit drei Monaten und das andere Mal einer mit sechs Monaten. Beides total süße Knöpfe die viel lächeln und Spass haben. Vermutlich werde ich auch nochmal die Jungs vom Frühjahr beschäftigen, aber nur ab und an mal. Aber das macht alles Spass und tut mir ausgesprochen gut. Das ist das andere Ende des Lebens. Die sind am Anfang und haben hoffentlich noch ganz viel Leben vor sich. So ein Grinsebaby auf dem Arm ist eine warme Dusche für die Seele. Das eine der Babys grinst laut Mutter auch nur immer bei mir so viel und der Papa hat das nur ganz selten gesehen. Keine Ahnung warum das so ist, aber es ist schön.

    Die Tage sind schon wieder recht kurz und ich mag das überhaupt nicht. Bisher ist der Herbst zwar wirklich sehr mild und recht sonnig, aber ich freue mich jetzt schon auf die Wintersonnwende, wenn die Tage wieder länger werden.

    Gesundheitlich kann ich weiterhin wirklich nicht klagen. Klar, Schleudersitz, aber ich fühle mich gut und fit. Offensichtlich sehe ich auch so aus. Im Dezember plane ich das nächste Screening und das wird dann die Tatsachen im Vergleich zum Gefühl offenlegen. Aber ich bin da recht entspannt. Ich kann es eh nicht ändern und werde es so nehmen wie es ist.

    Insgesamt ist es ein ziemliches Auf und Ab. Wobei Ab kann man nicht wirklich sagen. Ich bin nicht der Typ der sich jetzt gefühlsverwirrt einigelt, aber dieses Gefühlsgedudel ist anstrengend und läßt sich nicht so einfach ausstellen. Auch Trauer ist ein Gefühl das ich durchaus kenne, aber es tut eben einfach weh. Ich will aber auf keinen Fall über meine Trauer jammern. Da gibt es Menschen die sind wirklich ganz anders davon ge- und betroffen und ich versuche da zu unterstützen, so gut ich das eben kann. Man kann da nicht wirklich helfen, nur es mit aushalten und nicht kneifen.

    Ganz weit in meinem Hinterkopf plane ich, ganz vorsichtig, für das Frühjahr eine Reise. Wenn ich das wirtschaftlich gebacken bekomme, werde ich mir einen Wunsch erfüllen. Ich will seit bestimmt 30 Jahren mal Wien ansehen . . . . Ich habe jetzt eine ganz liebe Anlaufstelle dort und es sieht zumindest im Augenblick so aus, als könnte das klappen. So weit voraus zu planen ist zwar relativ mutig, aber zur Zeit sehe ich keinen Grund warum ich das nicht sollte.

    Trauer, Wut und Frust, Freude und Vorfreude, Herbst-Winter-Blues, Schleudersitz,. . . . . das alles gleichzeitig ist schon ein ziemliches Durcheinander und anstrengend.

  • Todesnachricht

    Todesnachricht

    Ich bin traurig und geschockt. Heute hat mich die Nachricht vom Tod einer ebenfalls Brustkrebsbetroffenen erreicht.
    Viel zu jung zum Sterben. So positiv eingestellt . . .
    Sie hat mit den Metastasen noch geheiratet und das hat sie sehr glücklich gemacht. Sie hat versucht ihre Zeit zu nutzen und eine schöne Zeit zu haben. Der Krebs hat das nicht lange zugelassen. Es ging ihr in der letzten Zeit nicht gut und ich habe schon schlimmes befürchtet, aber wir hatten die Hoffnung noch nicht aufgegeben.

    Irgendwie fällt mir nicht mehr wirklich viel ein dazu. Ich bin sehr geschockt.

    Meine Gedanken sind bei dem wunderbaren und so toll loyalen Ehemann und ich wünsche ihm viel Kraft. Ich wünsche ihm Menschen die ihn nun so stützen und tragen, wie er das mit seiner Frau getan hat. Ich weiß das solche Männer eine Seltenheit sind und die Beiden hatten großes Glück miteinander.

  • Das Leben geht weiter

    Das Leben geht weiter

    Nachdem ich nun einige Tage in so etwas wie Schockstarre verbracht habe und mit den unterschiedlichsten, sehr negativen Gefühlen kämpfen mußte, habe ich jetzt beschlossen: damit ist Schluß.

    Diese Menschen sind es einfach nicht wert, dass ich mich derart aus der Bahn werfen lasse.
    Ich habe schlecht schlecht geschlafen und konnte mich kaum auf irgendetwas konzentrieren.
    Ich weiß, ich habe den Kontakt genau wegen dieses Verhaltens abgebrochen. Eigentlich ist das überhaupt nichts wirklich neues, aber die Art wie ich damit konfrontiert wurde, war einfach schockierend für mich. Dieses kranke Verhalten, so völlig unerwartet und öffentlich demonstriert zu bekommen und derart verlogenen Geschichten im Netz zu lesen, ist schon ein Hammer. Irgendwie hatte ich wohl gehofft, dass es Änderungen oder wenigstens ansatzweise Einsicht gibt. Aber das Gegenteil ist der Fall.

    Diese Sache ist einfach auch für meine gesundheitliche Situation sehr schlecht. Ich muß das weit von mir schieben.

    Das ist eine gute Gelegenheit mal von meinem bisher letzten Albtraum zu erzählen, weil der ausgesprochen deutlich war. Zum Zeitpunkt dieses Traumes hatte ich schon einige Jahre diesen Kontakt abgebrochen. Ich war über 40 Jahre alt und als Krankenschwester voll berufstätig:

    „Ich komme nach einem stressigen Arbeitstag nach Hause und da sitzen meine Eltern, unangemeldet und seeeehr überraschend in meinem Wohnzimmer. Bei dem Anblick bleibt mir die Luft weg und ich habe keine Ahnung wie sie in die Wohnung gekommen sind. Ich gehe also in meine Küche um erst Luft zu bekommen und mir einen Kaffee zu machen.
    Sofort beim Betreten meiner Küche ist mir klar, die komplette Küche ist umgeräumt. Nichts steht mehr an seinem üblichen Platz und ich finde nichts wieder . . . . „

    Dann wurde ich schweißgebadet wach. Eigentlich lachhaft. Aber wenn man die Umstände kennt, dann sagt dieser Traum einfach alles....

    Ich werde mit diesen Personen garantiert nie mehr in meinem oder deren Leben Kontakt haben. Völlig egal was noch passiert.

    ---------------------------------------------------------------------------------------------

    Den neu überdachten Teil meiner Terasse, findet meine Mietze ganz toll. Sie liegt sehr viel da draussen rum. Ein neuer Teppich in meinem Wohnzimmer hat auch ein solche Wirkung. Erst wurde ausgiebig darauf rumgerollt und nun liegt sie an allen möglichen Stellen immer mal Probe. Normalerweise findet sie jede Änderung erst mal grässliche, aber das mit der Überdachung und der neue Teppich, da war sie ganz anders und eher erfreut und sehr neugierig.

    Dann war ich diese Woche mal wieder ein paar Stunden in Sachen Ehrenamt unterwegs. Ein süßer, drei Monate alter Knopf der unendlich viel am lächeln und grinsen ist . . . wenn er nicht gerade schreit. Das ist jetzt für die nächsten Monate meine Aufgabe und es macht wieder viel Spass.
    Die vorherige Ehrenamts-Familie hat sich gemeldet und mich gefragt, ob ich da auch nochmal einspringen kann und mich um den Kleinsten kümmere. Mal sehen wie das terminlich paßt.

    Der Herbst ist inzwischen hier angekommen und es ist feucht, recht düster, aber immer noch ziemlich warm. Es ist fast schwül. Um mich rum blüht es noch immer ein wenig und ein paar meiner Pflanzen glauben es sei Frühling und legen nochmal los.
    In den nächsten Tagen werde ich wieder neue Blumenzwiebeln und Samen einbuddeln. Die werden dann im Frühjahr sehnlichst erwartet und deren Wachstum genauestens beobachtet. Die ersten bunten Punkte im Frühling sind einfach die schönsten. Ich mag die Stadt im Winter nicht so. Also geniesse ich jetzt die letzten Reste grün und bunt.

Archiv
E-Mail-Abonnement

Hier kannst Du für neue Einträge dieses Blogs eine E-Mail erhalten.

Footer:

Die auf diesen Webseiten sichtbaren Daten und Inhalte stammen vom Blog-Inhaber, blog.de ist für die Inhalte dieser Webseiten nicht verantwortlich.