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  • Die Oma mit den komischen Fahrzeugen

    Die Oma mit den komischen Fahrzeugen

    Weil mein Roller:

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    mal wieder in der Werkstatt steht, habe ich ein Ersatzfahrzeug bekommen:

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    Das ist ein echtes Gute-Laune-Auto. Flitzt ordentlich, wendig und vieeel frische Luft :DDB)
    Ich werde vom Straßenrand ebenso belustigt gegrüßt wie mit meinem Roller. Kinder sind hin und weg. Da fangen kleine Jungs schon mal an zu kreischen :>>:yes:;D
    Die Werkstatt kann sich mit dem Roller gerne noch ein paar Tage Zeit lassen :))

  • Reha Nr. 6

    Reha Nr. 6

    Das war meine sechste Reha und es war eine gute. Von den sechs Rehakliniken die ich bisher kennen gelernt habe, würde ich nur zwei mit gutem Gewissen empfehlen und die aktuelle ist eine davon.

    In den letzten zwei Wochen vor meiner Abreise, haben ein paar Herren mit Migrationshintergrund in der Nachbarschaft diverse Geburtstage gefeiert. Sie haben sich benommen, als wären sie auf einem einsamen Bauernhof. Ich war daher reichlich genervt und hatte eine kleine Aversion gegen diese Art Sprache entwickelt . .

    Gleich nach meiner Ankunft in der Rehaklinik war die Aufnahmeuntersuchung beim für mich zuständigen Stationsarzt angesetzt. Tataaa . . . der spricht die gleiche Sprache wie die Herren aus der Nachbarschaft zuhause. Außerdem hat er von Tuten und Blasen keine Ahnung. Untersuchung hat keine stattgefunden und der Herr war einfach nur dämlich. Aber ich hatte mir vorgenommen, mich über nichts zu ärgern. Also habe ich ein freundliches Gesicht gemacht, mir meinen Teil gedacht und danach mein Zimmer bezogen.
    Schönes Zimmer, ausreichend Platz für allen Krempel und Sicht auf die Ostsee. Zwar ein wenig von Bäumen gebremst, aber ich konnte das Meer hören und mehr oder weniger sehen.

    Das sogenannte Pflegepersonal besteht zum größten Teil aus Arzthelferinnen, die aber weder Namensschilder tragen, noch sich sonst irgendwie identifizierbar machen. Arzthelferinnen oder wie man sie in modern nennt: medizinische Fachangestellte, haben eine Ausbildung die zum größten Teil aus Verwaltung, Abrechnung und eben kaufmännischen Dingen besteht. Pflege, bzw. medizinische Kenntnisse, werden nur gestreift. Die Damen führen sich aber immer auf, als wären sie mindestens so wissend wie Krankenschwestern oder Ärzte. Ich habe dann mal vorsichtig gewarnt, dass Krankenschwester eine geschützte Berufsbezeichnung ist und man sich nicht einfach so nennen darf. Naja, egal. Ich wollte mich ja nicht ärgern.

    Das Essen war ok. Nicht gerade gesunde oder moderne Ernährung, aber gut essbar. Mit einem Veggi-Day pro Woche will man wohl den modernen Ansprüchen ein wenig gerecht werden, aber das war alles andere als Veggi. Der Großteil der Patienten steht wohl noch immer auf viel, viel Fleisch und Wurst und dem will man dort gerecht werden. Es gab zwar täglich auch ein fleischloses Gericht zur Wahl, aber das war oft eher wie Nachtisch. Ich wurde satt und habe jetzt für die nächsten Jahre genug Fleisch und Wurst zu mir genommen.

    Das Klinikgebäude liegt an einem Stück Steilküste und ist nur über eine „Treppe“ erreichbar. Es gab einige Patientinnen die nie am Strand waren. Wenn man das Foto ansieht, kann man das vielleicht nachvollziehen.

    Strandtreppe

    Mich hat die Treppe nicht gehindert. Ich habe mir nur vor jedem Abstieg seeeeehr gründlich überlegt, was ich mitnehmen will. Den Aufstieg habe ich dann mehr als gemütlich bewältigt. Aber es war machbar und oben stand niemand der Geld für Bestzeiten bezahlt hätte.

    Die Raucher hatten eine Ecke für sich. Überdacht, aber recht zügig. Immerhin mit Sitzmöglichkeiten. Ab vom Schuß, aber im Verlgeich zu dem was ich in anderen Kliniken an Diskriminierung erlebt habe, war das ein guter Platz. In der Raucherecke ist die Kommunikationszentrale und es war immer gute Stimmung. Wir haben viel gelacht und Spaß gehabt. Klar gibt es bei knapp zweihundert weiblichen Wesen nicht nur nette und sympatische Exemplare. Es gibt auch die Dumpfbacken, Klugscheisser, Wichtigtuer, Profilneurotiker, Mobber, Etepetetetussis – eben das gesamte menschliche Spektrum . . . aber denen kann man locker aus dem Weg gehen. Außer bei den Mahlzeiten. Da gibt es feste Plätze. So war manche Mahlzeit recht schweigsam und flott. Manches höre ich mir nicht mehr an und dann eben rein mit dem Essen, einen schönen Tag gewünscht und nix wie weg da.
    Ich habe ein paar tolle Frauen kennengelernt. Sympatisch, offen, ehrlich, direkt . . . eben coole Weiber. Ich hoffe, die Kontakte schlafen nicht wieder ein. Es ist schwierig Reha-Kontakte zu halten. Nach der Reha kehrt jeder wieder in seinen Alltag zurück und muß sich erst mal wieder zurechtfinden. Dann geht es entweder wieder mit der Arbeit los oder der Rentenmarathon beginnt. Gestern hat mich eine Mail von den Weibern erhalten und ich habe mich gefreut wie Bolle. Sie haben mir ein Foto von sich geschickt und viele liebe Worte dazu :DD

    Die Klinik hat neben der onkologisch-gynäkologischen Abteilung, noch ca. 30 Betten Dermatologie. Von mir die Pickelleute genannt. Ich fand die Kombination Krebs und Hauterkrankungen nicht gerade geschickt. Klar ist das Hautgedöns nervig und auch belastend, aber eben nicht lebensbedrohlich.
    In der Raucherecke hat das aber überhaupt keine Rolle gespielt. Da waren immer alle ganz entspannt und gut drauf.

    Tja und nach der ersten Woche, hat mich ein grippaler Infekt erwischt. Heftig erwischt. Ich hatte knapp 40 Grad Fieber. Zum Glück hatte meine Stationsarztdumpfbacke gerade keinen Dienst und die medizinische Versorgung war gut und prompt. Aufgrund meiner Lungenmeta hatte ich ein wenig Sorge einen Pleuraerguß zu entwickeln, aber das konnte ausgeschlossen werden. Also rein mit den Antibiotika, Hustenlösern, Hustenstillern, Fiebersenkern, etc. und ab ins Bett. Natürlich war das kurz vor dem Festival und es war schnell klar, das wird entweder gar nix oder mit viel Glück wenigstens ein Tag. Ich habe es dann auch noch zum Festival geschafft, aber nur ein paar Stunden. Ich wollte keinen Rückschlag riskieren.
    Nach der Blutwertekontrolle als es mir wieder besser ging, ist die Situation mit dem Arzt dann eskaliert und es gab auf dem Flur, vor Mitpatienten und Personal eine unschöne Szene in welcher sich der Herr Pappnase komplett daneben benommen hat. Also ich hatte das Arztzimmer schon verlassen und er ist mir aufgeregt hinterher gehüpft und hat Zirkus gemacht. Ab diesem Augenblick, war ich dann Patienten der Chefärztin. Eine sehr kompetente und nette Frau. Hat super geklappt und ich brauchte mich nicht mehr mit dem Blödmann auseinander setzen. Ich war nicht die erste Patientin die mit ihm ein Problem hat und die wollen ihn gerne loswerden. Das ist im öffentlichen Dienst aber nicht so einfach.
    Einen Tag nach dem Zusammenstoß mit mir, gab es die nächste Geschichte des Herrn. Er ist in den Aufzug gestiegen und mit ihm noch drei Patientinnen. Nachdem die Türe geschlossen war, ist er total ausgerastet, hat rumgeschrieen und die Damen rumgeschubst . . . er hatte ein Panikattacke und wollte sofort wieder raus. Tja, wenn man Platzangst hat, sollte man nicht Aufzug fahren und warum ein Arzt das dennoch macht, ist nicht nachvollziehbar.
    Zwei andere Patientinnen hat er nicht richtig untersucht bzw. behandelt und auch da gab es Beschwerden und Ärger. Sorry, aber manche Menschen sind schon ganz schön blöd. Naja, so macht er es den entsprechenden Menschen leicht ihn los zu werden.

    Die Physiotherapie ist Spitzenklasse. Alle nett, freundlich, offen, entgegenkommend und sehr kompetent. Mir kann man gesundheitlich ja nicht wirklich helfen, aber ich habe die Anwendungen erhalten auf die ich gehofft hatte. Auch in vernünftiger Abfolge und Anzahl. Kein 0815 Progromm. An meinem Knöchel wurde viel gemacht und da hat sich auch was verbessert. Ebenso wie die Haut.
    Einen Termin beim Dermatologen dort hatte ich auch. Leider hatte er keine Ideen meine Behandlung der Hyperkeratose zu verbessern. Er meinte meine Behandlung sei optimal und er hat da auch keine besseren Vorschläge oder Mittel. Schön dass mein Fachwissen entsprechend ist, aber mir wäre so ein Wundermittel schon recht gekommen. Er hat über diesen Satz gelacht.

    Ich war so oft ich konnte, am Meer und habe einfach nur genossen. Nach dem Abendessen saßen wir dann bis zum Einschluß um 23 Uhr meist in lustiger Runde in der Raucherecke.
    Wenn mir mal eher nach Ruhe und Alleinsein zumute war, bin ich ein Stück den Strand runter in eine Gaststätte mit Strandkörben auf der großen Terrasse und super schönem Blick aufs Meer. Auch hier habe ich wunderschöne Stunden verbracht.
    Insgesamt war es eine gute Zeit. Auch wenn ich durch die Erkältung, am Ende nicht wesentlich erholter als zu Beginn der Reha war. Ich habe tolle Frauen kennengelernt, konnte viel am Meer sein, das Wetter hat weitgehend mitgespielt und bei dem Festival konnte ich wenigstens mal vorbeischauen. Die Klinik war ok und ich würde jederzeit dort wieder hin. Ganz im Gegenteil zu anderen Rehakliniken. Klar gäbe es noch Verbesserungsmöglichkeiten, aber es war absolut in Ordnung, so wie es war. Zuhause hatte ich diesmal alles optimal geregelt und wenige Tage vor meiner Heimreise erreichte mich die Nachricht, ich möge doch bald heimkommen, da die Katzendame ständig Mäuse anschleppt . . . besser geht es nicht.

  • Zurück

    Zurück

    Ich bin wieder von der Reha zurück.
    Die Katzen- und Wohnungsversorgung war bestens. Meine Zicke war diesmal nicht auf mich sauer und hat mich freudig begrüßt.
    Mein Gepäck ist auch pünktlich wieder hier gewesen und jetzt muß ich erst mal auspacken und verräumen. Es gibt ein bisschen was zu waschen und mein Kühlschrank muß wieder befüllt werden . . .
    Rehabericht folgt in den nächsten Tagen.

  • Alles OK

    Die Reha läuft gut. Hier ist alles im grünen Bereich. Mich hat eine Erkältung erwischt, aber ich werde gut versorgt.
    Das Internet geht nur sporadisch, deshalb hier nur die kurze Meldung.

  • Liebestoll

    Liebestoll

    Meine Katzenlady scheint in der Katerwelt ausgesprochen beliebt zu sein. Sie selbst findet das ganz offensichtlich reichlich doof. Sie mag keine Artgenossen. Egal ob Kater oder Katze.
    Der olle Kater Charly schleicht ja seit dem Einzug meiner Lady hier um die Wohnung und sobald er merkt, dass ich nicht da bin, kommt er auch rein. Ab und an ist in der Dämmerung mal Geschrei vorne oder hinten im Garten. Aber sobald ich auf der Bildfläche erscheine, trollt sich Charly und Madame bedankt sich bei mir.
    Neulich wurde ich um vier Uhr in der Frühe durch wirklich lautes und ausgesprochen heftiges Katergeheul geweckt. Ich also Bademantel an und raus auf die Terrasse. Da saß ein, in meinen Augen, hübscher Kater und war entsetzlich am rumheulen und Lärm machen. Ich habe den hier noch nie gesehen und nachdem ich erschienen bin, hat er sich sofort getrollt. Mit sehr beleidigtem Blick. Meine Lady saß am Fenster, hat nur die Pfoten und die Nasenspitze rausgehalten und mit rieeeesen Augen um die Ecke geschaut.
    Ein weiterer Kater war schon auf dem Weg durch die Terrassentüre, als er mich entsetzt bemerkt hat und dann schnell wieder verschwand.
    Meine Lady ist ja kastriert und ich habe keine Ahnung warum die Kater hier jetzt Schlange stehen, zumal sie das nicht mag und eher genervt und ängstlich reagiert.
    Aber lustig ist es trotzdem irgendwie. Vor allem immer der Blick meiner Lady. Was männliche Artgenossen angeht, sind wir Beiden wohl ähnlich begeistert. Wobei meine Verehrer, sich wenigstens den „Liebesgesang“ bisher verkniffen haben.

    Diese nervigen Kater waren auch der Hauptgrund, warum ich meine Katze nicht während der Reha alleine zu Hause lassen wollte. Jetzt gibt es eine optimale Lösung. Wohnung und Katze sind sozusagen rundum betreut.

    Ich bin in gutem Zustand, meine Katze ist versorgt, es ist Sommer und ich kann jetzt ganz bald, wirklich völlig entspannt an die Ostsee.

    Ich hatte inzwischen noch einen Termin in der Onkologenpraxis und es sieht so aus, also ob ich mit dem neuen Herrn Doktor klar komme. Zumindest war ihm Radionuklidtherapie bekannt. Das ist immer mein Test. Ich frage einen neuen Dok, ob er es für eine gute Idee hält, im Herbst mal eine solche machen zu lassen. Meist erkenne ich gleich am Gesichtsausdruck wie es mit dem Fachwissen aussieht. Naja, der letzten Dame musste ich dann erklären was das ist, wie es geht und warum man das macht. Von solch einem unwissenden Arzt, würde ich mich nicht optimal beraten fühlen. Daher hat der „Neue“ schon mal gepunktet.

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