szmmctag

  • Freunde und / oder Bekannte

    Es gibt immer wieder Menschen, die mich als „Freund“ bezeichnen. Manchmal gefällt mir das nicht wirklich und ich spreche dann lieber von Bekannten.
    Das sind Menschen, die ankündigen, im Notfall sofort da zu sein. Die mir ihre Hilfe, verbal oder schriftlich, manchmal fast schon aufdrängen. Ich habe da inzwischen ein recht gesundes und realistisches Gefühl entwickelt und kann das meist recht schnell, gut einschätzen. Das sind dann Menschen, die mich als Freund bezeichnen, ich sie aber als Bekannte.

    In schlechten Zeiten, in denen ich dann tatsächlich auf Hilfe angewiesen bin, zeigt sich der Unterschied sehr schnell. Da hat die jeweils betreffende Person grad kein Auto, viel Stress oder sonst was und ich kann dumm ins Ofenrohr gucken.
    Echte und wirkliche Freunde haben es meist nicht nötig, ihre Hilfe anzubieten, sind dann aber da, wenn ich sie tatsächlich mal brauche. Es gibt auch Freunde die ganz ohne meine Nachfrage, einfach mal vorbeischauen und sich erkundigen. Da muß ich erst gar nicht nach Hilfe fragen, zumal es in meiner augenblicklichen Situation absolut logisch ist, dass ich auf Hilfe und Unterstützung (leider) wirklich angewiesen bin.

    Ich kann es gar nicht leiden auf Hilfe angewiesen zu sein und neige daher auch sicher nicht dazu, solche „Angebote“ auszunutzen. Ich bin froh über alles, was ich alleine machen kann und wenn ich dann mal Hilfe brauche, reduziert sich mancher „Freund“, ganz selbstständig auf „Bekannt“.
    So war ich im Laufe der letzen Woche z. B. mal zu einem Geburtstag, gar nicht weit weg von mir, eingeladen. Klar dass das Geburtstagskind nicht selbst fährt. Die anderen Beteiligten, die eigentlich fast bei mir vorbeifahren mußten, um dahin zu kommen und welche mir schon vor Wochen ihr Hilfe „angeboten“ hatten, waren nicht in der Lage, mich einzusammeln und nicht fähig, mir diese Info irgendwie zukommen zu lassen und haben mich hier (mehr oder weniger wartend) sitzen lassen.

    Bei der letzten Geburtstagsfeier, bei welcher ich eingeladen war, durfte ich mir, ich weiß nicht wieviele Fotos vom superdupertollen Luxusurlaub ansehen. Klar ist das toll für die Urlauber, aber in meiner prekären wirtschaftlichen Situation empfinde ich das nicht gerade als schön, so was derart unter die Nase gerieben zu bekommen. Zumal alle der Anwesenden, meine Situation genau kannten. Klar gibt es viele Menschen die sich so was ganz selbstverständlich und ohne Probleme leisten können, das gönne ich denen auch, aber das muß ich mir nicht auch noch derart intensiv vorführen lassen.
    Mit meinen wirklichen Freunden passiert mir so etwas nie. Die hätten sicher auch, wenn nötig, ihre Fotos vorgeführt, das aber ganz bestimmt taktvoller veranstaltet.

    Ich spreche hier nicht von den Pappnasen die gleich Versprechungen für den Rest des Lebens machen. Ich spreche hier auch weder speziell von männlichen oder weiblichen Menschen. Das betrifft beide Geschlechter gleichermassen.
    Man hat sich irgendwann und irgendwo mal kennengelernt, sich dann mehr oder weniger oft getroffen und dann wird da eben eine Freundschaft, Bekanntschaft oder gar nichts draus. Und nicht immer empfinden oder sehen das beide Seiten gleich.

    Es ist nervig genug, so wie ich zur Zeit, auf Hilfe angwiesen zu sein. Dann aber zu sehen, wie sich manche sogenannten „Freunde“ verhalten, ist zusätzlich, ausgesprochen frustrierend. Das geht auch nicht nur mir so. Davon können sicher alle, die mal wirklich auf Hilfe und Unterstützung angewiesen waren oder sind, ein Lied singen.

    Glücklicherweise habe ich einen ganz kleinen, aber sehr stabilen und verlässlichen Freundeskreis. Das, was da dann im etwas weiteren Umfeld passiert, ist zwar frustrierend und manchmal auch traurig, aber die wirklich verlässlichen Freunde, lassen die Heißluftbläser und Dampfplauderer leichter ertragen und abhaken.

    Sorry Leute, aber Versprechungen und Ankündigungen die sich dann, wenn es für mich wirklich darauf ankommt, in Luft auflösen, kann ich nicht brauchen . . . . . . und tschüsssssss :wave:

    Ich möchte aber auch noch bemerken, dass ich Hilfe und Unterstützung aus Ecken und von Menschen bekomme und bekommen habe, wo ich das nie erwartet hätte. Darüber bin ich sehr glücklich und dankbar. Die Betroffenen wissen, wen und was ich meine ;) .

  • Es tut sich was . . . . an allen Fronten


    Das Ödem an meinem kaputten Bein, wird deutlich besser. Die Wunden sind so gut wie verheilt und mein Fuß sieht wieder aus wie ein Fuß. Die letzten Hämatome sind auch so langsam am abklingen und die vielen Farben werden weniger.
    Mein Physiotherapeutin macht eine super gute Lymphdrainage und teilweise kann ich in der Leiste spüren, wie sich da was tut. Vermutlich ist durch die Bestrahlung im Februar, da einiges im Lymphsystem nicht in Ordnung. Aber es fühlt sich so an, als sei da jetzt Bewegung drin. Da hatte ich auch mit der Physiotherapeutin richtig Glück. Teilweise war das gestaut bis in die Leiste und das ist jetzt alles so langsam am verschwinden.
    Jetzt sind es drei Wochen seit der Op und damit Halbzeit bis zur Entfernung der ersten Schraube.
    Erschreckend ist, wie schnell die Muskulatur am dem betroffenen Bein verschwindet. Ich darf ja absolut nicht belasten, aber bewegen. Ich übe jetzt immer mit so einem Gummiband von der Physiotherapeutin, aber wirklich viel tut sich da nicht.
    Echt klasse. Fuß kaputt und ich darf in ein paar Wochen dann auf zwei komplett unterschiedlichen Beinen durch die Gegend humpeln und das im Sommer. Ich hoffe die Muskulatur kommt dann schnell wieder zurück.

    Die Versicherung der Klinik, welche mir, unter anderem, aus „Versehen“ die überflüssige Harnleiterschiene eingebaut hatte, hat mir ein paar Schreiben der Klinik zu dem Vorfall geschickt und zwei Tage später schon einen Scheck. Aber da haben sich die Damen und Herren getäuscht. So einfach geht das nicht. Die Unterlagen der Klinik sind nicht komplett und einige sehr entscheidende Seiten, sind nicht dabei. Glücklicherweise habe ich mir damals sofort alle Unterlagen kopieren lassen und kann die Seiten, die von Klinik dezent weggelassen wurden, alle vorlegen. Ab jetzt wird sich der Anwalt darum kümmern und der Scheck kommt in die Tonne. Letztendlich ist die Aussage der Klinik, dass ich zu einem großen Teil selbst Schuld wäre . . . . eine total verlogene Aussage und da wird jetzt der Anwalt ein paar klare Worte schreiben. Ich bin froh, dass ich aus der Nummer raus bin, und mich nicht mit denen rumschlagen muß. Ich wurde nicht mal gefragt, was ich zu den Aussagen der Klinik meine und habe ohne Kommentar einfach den Scheck im Briefkasten . . . sooo nicht !!
    So ein Scheck, besonders in meiner Situation, ist schon sehr verführerisch. Aber ich sehe nicht ein, mich so einfach abspeisen zu lassen. Wenn die schon ganz automatisch und ohne jede Rückfrage einen Scheck schicken, ist die Situation wohl nicht wirklich so klar, wie die jetzt versuchen sie darzustellen. Außerdem wäre es mir auch wichtig, dass in der betreffenden Abteilung der Klinik, mal ein Denkprozeß in Gang gesetzt wird und anderen Patienten so etwas erspart bleibt. Durch meine Arbeit weiß ich, dass es jede Menge solcher, recht unaufwändigen, Möglichkeiten gibt. Das haben die bisher aber wohl nicht nötig. In jeder noch so kleinen Dorfklinik gibt es heute klar festgelegte Verfahren, um solche „Versehen“ zu vermeiden, aber diese „Uni“- Klinik ist einfach zu arrogant und am Ende sind immer die Patienten die Dummen, werden dann auch noch mit Schuldzuweisungen konfrontiert und bekommen mit viel Glück, einen lächerlichen, aber verführerischen, Scheck geschickt.

    Wegen des Unfalls in der Reha-Klinik sind auch ein paar Dinge im Gang, aber da halte ich mich jetzt erst mal noch bedeckt.

    Der gedacht letzte Termin bei meiner Onkologin ist auch geschafft. Wir haben uns wieder nett unterhalten. An meiner Therapie ändere ich eh nichts und da sind wir uns ja zum Glück komplett einig. Da ich aber noch nicht sicher weiß, wohin ich in Zukunft gehen werde, möchte sie gerne einen ordentlichen Abschluß machen. Also wird nochmal ein Screening gemacht und danach gibt es erst das wirkliche Abschlußgespräch. Aber eigentlich weiß ich auch ohne die ganzen Untersuchungen was da so wächst und gedeiht. Die Lungenmeta ist mit Sicherheit größer geworden und ebenso die Knochenmetas. Es schadet aber auch nix, zu hören, dass die Leber weiter stillhält . . . . wovon ich einfach mal ausgehe. Wirklich Erschütterndes kann sowieso nicht mehr auftauchen. Eigentlich ist mein aktueller Zustand (abgesehen vom Fuß) und die Zeit, welche ich jetzt schon mit diesen vielen Metas gut lebe, sehr erstaunlich. Also haut mich in dieser Hinsicht so schnell nix aus den Latschen und ich freue mich einfach nur darüber, wie gut es mir eigentlich noch immer geht. CT-Befunde können daran nicht viel ändern.

    Dann habe ich demnächst einen Termin in einer speziellen MS-Sprechstunde, um mal die Therapie mit denen abzugleichen. Einige der üblichen MS-Therapien sind ja wegen der laufenden Chemo eh nicht möglich und das was ich jetzt an Cortison wegen des Addison schlucke, will ich jetzt zusätzlich mal mit den MS-Fachleuten absprechen. Der letzte Schub war im September und ich möchte gerne genau wissen, wie ich mich beim Nächsten verhalten soll.

    Meine Zickenlady kommt mir ganz langsam ein weniger näher. Vorgestern hat sie sich zum allerersten mal, auf dem Sofa, auf meinem Schoß, schnurrend eingerollt und ist tatsächlich, recht entspannt, fast eine halbe Stunde liegen geblieben. Sie kommt zwar ganz regelmässig auf das Sofa und schaut nach, ob ich noch da bin und holt sich ein paar sehr bescheidene Streicheleinheiten ab, aber auf meinen Schoß hatte sie sich bis dahin nicht getraut. Ich bin ja jetzt erst knapp drei Wochen wieder zuhause, also wird sich das sicher in den nächsten Wochen nochmal steigern.

    Gestern habe ich das Ticket für das Festival im August erhalten und mich wahnsinnig gefreut. Bis dahiin ist ja noch ein wenig Zeit und so wie es jetzt mit meinem Fuß läuft, sollte ich das ohne Rollstuhl erleben können. Es gibt wieder einen Hängemattenpark und auch das Baumhaus wird wieder aufgebaut . . . . ich freu mich sooooo drauf. Ich habe ja auch genau in diesen Tagen Geburtstag und dort wieder reinfeiern zu dürfen, ist einfach genial. In miesen Augenblicken, fliege ich geistig immer mal wieder in das Baumhaus zurück . . . . Profis nennen das „Visualisieren“ und das kann ich verdammt gut.
    Zur Zeit breche ich mir fast jede Nacht, vor dem Einschlafen, erneut den Fuß. Erlebe das Ganze sozusagen immer wieder neu und dann noch in Zeitlupe . . . . echt ätzend und da bin ich froh, einen Ort zu haben, an den ich mich dann geistig hinbeamen kann.

    Am Mittwoch habe ich auch endlich mal wieder meinen heiß geliebten Rhabarberkuchen gebacken. Zwei Bleche und da mein bester Kumpel zu Besuch war, ist jetzt nur noch Eines übrig. Ich liebe Rhabarberkuchen, aber keiner den man kaufen kann, schmeckt mir. Die gekauften Dinger schmecken nach Vanillepudding und der Rhabarber wird immer mit irgendetwas komplett überlagert. Wenn ich Rhabarberkuchen esse, will ich den Rhabarber auch schmecken. Also muß ich mir den selbst backen.

  • Es geht weiter voran


    Gesten war Fäden ziehen und Kontrollröntgen mit Arztgespräch angesagt.
    Das Entfernen der Fäden war ein bisschen fies. Es ist ja noch immer alles dick, violett, blau, grün und gelb und da war ordentlich Zug auf der Naht. Aber jetzt sind sie alle draussen und ab morgen kann ich wieder ohne große Pflasterei duschen :D .
    Das Röntgenbild zeigt noch immer eine ordentliche Stellung und da ist nichts verrutscht.
    Ich konnte dem Arzt dann auch klar machen, dass ich kein Fußgelenk für dreissig Jahre und Sport brauche. Mit ist viel wichtiger, dass das alles einigermassen schnell geht. Ich konnte dem Herrn auch begreiflich machen, dass das übliche Verfahren, so mit wochenlangem Krückengehen und langsam zunehmender Belastung, keine Option für mich ist. Wenn ich lange an Krücken gehen müßte besteht einfach das Risiko, dass die Metastasen in Armen und Schultern Ärger machen oder dass dann die linke Hüfte den Geist aufgibt. Da war ja schon im Dezember auch ein Gelenkerguss zu sehen.
    Glücklicherweise hat der Dok das alles verstanden und sieht es ebenso. Jetzt werde ich vermutlich das Bein ein klein wenig länger als üblich, komplett ohne jede Belastung halten müssen, darf aber dann, gleich normal belasten. Mal sehen wie das geht und funktioniert. Das wird sicher nicht wirklich lustig, aber Hauptsache keine streng vorgeschriebene, stufenweise, zunehmende Belastung und Krücken.
    In vier Wochen kommt eine der Schrauben, in Lokalanästhesie, wieder raus und alles andere an Metall, kann drin bleiben wenn es keinen Ärger macht. Die Schraube die raus muß ist die sogenannte Stellschraube. Die fixiert Schien- und Wadenbein, damit sich da nichts verschieben kann. Der Dok meinte mit einem Blinzeln: das empfiehlt er auch seinen über 70-jährigen Patienten.
    Wir haben uns also verstanden. Endlich mal wieder ein Arzt mit dem ich klare Worte sprechen konnte und der unter keinem Heilungszwangsyndrom leidet. Für die Schraubenentfernung habe ich angeboten, bei Personalnot, selbst zu instrumentieren. Das habe ich bei einem ähnlichen Eingriff, vor vielen Jahren an meinem rechten Knie, auch getan. Es ist lustig bei einer Op am eigenen Körper, die Instrumente zu reichen und mitzureden.

    Diese blöde Cast-Schiene muß ich jetzt auch nicht mehr tragen. Die mache ich nur dran, wenn ich außer Haus gehe. Einfach als Schutz.
    Dann gibt es nächste Woche noch einen so wunderschönen, eleganten und sexy, nach Maß hergestellen, Gummistrumpf. Da noch immer ein starkes Lymphödem besteht, soll das Teil die Arbeit der Physiotherapeutin ein wenig unterstützen. Ist ja jetzt genau die Jahreszeit in welcher man bevorzugt solche Teile anzieht :-/ Aber wenns hilft.

    Nach dem Arzttermin, habe ich das außer Haus sein, dann gleich noch genutzt und bin durch das Einkaufszentrum gerollert und habe ein paar Kleinigkeiiten erledigt.
    So vom Rollstuhl aus, ist das doch eine ungewohnte und völlig andere Perspektive. In vielen Läden kommt man überhaupt nicht überall hin und das Personal übersieht einen geflissentlich.
    Auch wenn man mal an einer Stelle nicht wirklich gut weiterkommt, können viele Menschen hervorragend drüberwegsehen.
    Es gibt aber auch Läden, mit sehr aufmerksamen und freundlichen, nicht penetranten Menschen. Aber die sind klar in der Unterzahl.
    Mein Dasein im Rollstuhl ist ja voraussichtlich nur vorübergehend, aber es ist ein deutlicher Eindruck, wie es den vielen, vielen Menschen ergeht, die ständig in so einem Ding sitzen.
    Müßte ich das ständig, hätte ich mit Sicherheit ein Rennmodell und ne ordentliche Hupe dran.

    In mußte gestern auch zu Rossmann und da dachte ich dann kurz, ich höre nicht richtig. Ich hatte ja schon von der Dame aus der Reha, die bei Rossmann arbeitet geschrieben. Lustigerweise war sie gestern genau zur gleichen Zeit da, wie ich auch. So konnten wir jetzt Telnummern austauschen und werden gelegentlich mal nen Kaffee zusammen trinken gehen.
    Als ich nach Hause kam, hatte ich eine SMS von Frau Quasselstrippe und ich habe mich ganz doll gefreut, dass auch hier jetzt ein Kontakt hergestellt wurde. Während der Reha hatte sie mir eine selbstgebastelte Kette geschenkt. Das ist das erste Schmuckstück, seit ganz, ganz vielen Jahren, welches ich tatsächlich ständig trage. Ich hoffe, der Kontakt ist noch ausbaufähig :yes: .

    Dann hat mich inzwischen eine Nachricht vom Sponsor meines Rollers ereilt. Per Einschreiben mit Rückschein. Der Roller ist noch versichert und die Steuer bezahlt und wenn das ausgelaufen ist, bezahle ich das dann selbst. Die weiteren Details erspare ich Euch. Über Form und Formulierungen, habe ich mich auf jeden Fall köstlich amüsiert. Alleine die Tatsache mit Einschreiben und Rückschein unterstellt mir ja schon ein gewisses Verhalten, oder bestimmte Absichten . . . . . da muß ich wirklich lachen. Aber immerhin haben mich die notwendigen Infos nun erreicht und da hänge ich mich jetzt nicht an Äußerlichkeiten auf.

    Jetzt kann ich zumindest schon mal den notwendigen TÜV und die Reparaturen anpeilen. Denn wenn mein Fuß das tut was er soll, kann ich ein paar Wochen, wieder mit dem Ding durch Hamburg düsen. Bisher war ich ja nicht über den Status informiert und habe daher alle Aktionen die Geld kosten, unterlassen. Ich bin froh, hier jetzt auch wieder einen Schritt weiter zu sein.

    Meine haarige Zicke war gestern ganz lustig. Ich war ja nach dem Arzttermin noch recht lange unterwegs und nachdem ich dann etwa ein halbe Stunde zuhause war, hat sie sich neben mich gelegt und sich offensichtlich darüber gefreut, dass ich zurück gekommen bin und nicht wieder wochenlang weg war. Auch wenn sie das wirklich nur sehr, sehr dezent zeigt, sie zeigt es und das freut mich natürlich. Was auch total lustig ist. Wenn das Katzenklo frisch gemacht wurde, tippelt sie sofort hin und wirft die gesamte Katzenstreu zu einem Haufen in der Mitte zusammen. Also sie nutzt es nur ganz selten, aber die Streu muß offensichtlich unbedingt zu einem Haufen aufgetürmt werden. Das Katzenklo befindet sich ja zur Zeit außerhalb meiner Reich- und Sichtweite und ich kann das Gebuddel dann immer nur hören und sie arbeitet da doch sehr hartnäckig an „ihrer“ Ordnung. Es muß eben alles seine Ordnung haben.

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